Heizölpreise auf weltmeisterlichem Niveau

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Entsprechend der gestrigen Vorstellung von Jogis Jungs sind auch die Heizölpreise derzeit weltmeisterlich. Dies sorgt seit einigen Tagen für eine regelrechte Explosion bei den Bestellungen. Nach dem Anstieg der Heizölpreise zum Ende der vergangenen Woche, gaben sie zum Start der neuen Woche im Durchschnitt wieder nach. Dabei zeigt sich regional jedoch ein sehr unterschiedliches Bild.So stiegen die Heizölpreise in der Hälfte der Bundesländer teilweise deutlich an, während sie in der anderen Hälfte teilweise deutlich nachgaben. Der Preisspread liegt dabei zwischen plus 0,8 ct/l in Bayern und minus 0,7 ct/l in Mecklenburg-Vorpommern.

Nach dem leichten Anstieg am Freitag gaben die Rohölpreise auf Montag wieder deutlich nach. BRENT sank um 1,9 $/b und notierte am Montagmorgen bei 106,5 $/b und somit auf dem niedrigste Stand seit gut drei Monaten. Der €uro konnte gegen den US-Dollar leicht zulegen und wirkt somit ebenfalls preissenkend für Heizöl. Die Nachrichtenlage an den internationalen Ölmärkten steht weiterhin auf Preisrückgang. Wenn die geopolitischen Krisen in den Hintergrund rücken, zeigt sich der Weltölmarkt gut versorgt. Zudem senken derzeit viele Stellen ihre Prognosen für den Ölverbrauch im nächsten Jahr. Nachdem zuvor bereits das US-Energieministeriums (EIA) seine Nachfrageprognose zum globalen Ölverbrauch in diesem und im nächsten Jahr leicht nach unten korrigierte, geht man nun auch bei der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris von einer sinkenden Nachfrage aus.

Verbraucher finden aktuell weiterhin einen guten Zeitpunkt für eine Heizölbestellung vor. So liegen die Heizölpreise derzeit wieder klar unter dem Durchschnittspreis des aktuellen Jahres und deutich unter dem Preisniveau der letzten zwei Jahre. Dadurch zeigt sich die Nachfrage deutlich belebt und sehr viele Verbraucher nutzen die günstigen Preise für eine frühzeitige Winterbevorratung.

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