Heizölpreise auf Freitag ohne Veränderung

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf Freitag blieben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt unverändert auf Vortagesniveau. Regional zeigte sich hingegen ein differnzierteres Bild. So blieben die Heizölpreise in der Hälfte der Bundesländern konstant oder stiegen sogar leicht um bis zu 0,1 ct/l an. In der anderen Hälfte der Bundesländern gaben die Heizölpreise nach. Die höchsten Preisnachlässe gab es am heutigen Freitag mit gut 0,3 ct/l in Mecklenburg-Vorpommern.

Der gestrige Handelstag blieb nahezu ohne Impulse für die Heizölpreise. An den Rohölbörsen blieb BRENT auf Freitag konstant bei 110,4 $/b. Der €uro verlor hingegen weiter leicht gegen den US-Dollar. Die Ukraine-Krise hält die Rohölpreise auf einem relativ hohen Niveau. Vor den Wahlen kommt es im Osten des Landes vermehrt zu Auseindersetzungen zwischen ukrainischen Sicherheitskräften und pro-russischen Separatisten. Die Ankündigung des russischen Präsidenten Putin, dass das Militärmanöver an der ost-ukrainischen Grenze beendet sei und die Truppen nun abziehen würden, konnte durch die NATO nicht bestätigt werden.

Auch in den kommenden Wochen wird die Krise in der Ukraine das wichtigste Thema am Ölmarkt bleiben. Leider ist hier auch nach den Wahlen keine Deeskalation in Sicht. Vielmehr steht zu befüchten, dass die Wahlen eher eine Eskalation bringen werden. Hinzu kommt der schwächelnde €urokurs, der durch die eventuell anstehende Ausweitung der lockeren Geldpolitik der EZB, weiter unter Druck geraten könnte. Dies trübt die kurzfristige Aussicht auf die Heizölpreise. Die mittel- bis längerfristigen Aussichten geben jedoch Anlass, auf günstigere Preise zu hoffen, zumindest wenn man an eine Lösung im Ukraine-Konflikt glaubt. Die Versorgungslage auf dem Weltölmarkt würde Preisnachlässe hergeben.

Zurück