Heizölpreise auf Donnerstag stabil

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Weiterhin stützt die Krise in der Ukraine die Rohölnotierungen, für Preisdruck sorgen hingegen die erneut schwächeren Konjunkturdaten aus China. BRENT-Rohöl notierte somit am Donnerstagmorgen nahezu unverändert bei 107,6 $/b.

Während die chinesichen Im- und Exporte etwas schwächeln, kann Deutschland seine Ein- und Ausfuhren deutlich erhöhen und somit die Wirtschaft im Euroraum ankurbeln. Aus den USA kommen eher gemischte Konjunkturaussichten, vor allem der Arbeitsmarkt entwickelt sich noch nicht so gut wie gewünscht. Daher wird die FED sich wohl doch langsamer von der expansiven Geldpolitik lösen, als es von Martakteuren erwartet wurde. Diese Erkenntnis führte dazu, dass der €uro gegen den Dollar heute etwas zulegen konnte. Die US-Lager zeigen hingegen einen deutlichen Rückgang der Benzinbestände. Dies wird häufig als ein Zeichen für eine verbesserte Konjunktur in den USA gewertet.

Insgesamt gleichen sich die preisbeeinflussenden Faktoren wieder aus, so das die Heizölpreise auf Donnerstag stabil bleiben. Ohne die leicht anziehende Nachfrage der Verbraucher, hätte es heute auch zu Preisnachlässen kommen können. Dennoch liegt der aktuelle durchschnittliche Heizölpreis weiterhin unter dem Preisniveau der Vorjahre. Sollte sich die Situation in der Ukraine weiter verschärfen, wird dies die Ölpreise ansteigen lassen. Sollte sich der Russland-Konflikt entspannen, so bestehen für das Frühjahr gute Aussichten auf sinkende Heizölpreise.

Zurück