Heizölpreise auch zum Start der neuen Woche gestiegen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

In den vergangenen vier Tagen haben die Heizlöpreise kräftig zugelegt. Auch auf den heutigen Montag stiegen die Heizölpreise im bundesweiten Mittel um weitere 0,3 Cent je Liter an. Regional betrachtet gingen die Heizölpreise in einigen Bundesländern heute jedoch auch wieder runter. So sanken z.B. die Preise in Berlin und Brandenburg um gut 0,2 ct/l und auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ging es um rund 0,1 Cent je Liter Heizöl runter. Mit einem Anstieg von rund 0,6 ct/l verzeichneten Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz heute die deutlichsten Preisanstiege.

Zum Start der neuen Woche setzten guten Konjunkturdaten aus den USA den €uro weiter gegen den Dollar unter Druck, so dass der €uro auf ein neues 2-Jahres-Tief fiel. Diese erneuten Währungsverluste sorgten heute für steigende Heizölpreise. Der Anstieg der Heizölpreise hätten sogar nach höher ausfallen können, wenn die die Vorgaben vom Rohölmarkt nicht für Preisdruck gesorgt hätten. So ist die Lage am Ölweltmarkt weiterhin sehr entspannt und die europäische Leitsorte BRENT gab auf Montag um weitere 0,2 $/b auf nun 96,7 Dollar je Barrel nach.

Da sich der €uro nicht stabilisieren konnte, blieb der Rückgang der Heizölpreise trotz guter Vorgaben vom Rohölmarkt leider aus. Da auch in den kommenden Tagen nicht absehbar ist wann der €uro seinen Wertverlust gegen den Dollar stoppt und die Preise am Rohölmarkt auf einem so niedrigen Level sind, dass es nicht mehr sehr viel weiter nach unten gehen kann, halten wir das Risiko auf sinkende Heizölpreise zu spekulieren für recht hoch. Daher sehen wir eine guten Zeitpunkt für eine frühzeitige Winterbevorratung gekommen. Aktuell befinden sich die Heizölpreise unter dem Jahresdurchschnitt von 2014 und weit unter den Preisen der vergangenen zwei Jahre. Denentsprechend ist auch die Heizölnachfrage weiterhin auf einem guten Niveau.

Zurück