Heizöl zurück auf Preislevel vom Wochenstart

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Bei recht stabilen Rohölpreisen, hat der nachgebende €urokurs zur Wochenmitte dazu geführt, dass die Heizölpreise wieder auf das Preislevel vom Wochenbeginn geklettert sind und damit die Preisrückgänge von gestern egalisiert wurden. Im bundesweiten Durchschnitt zogen die Heizölpreise auf den heutigen Mittwoch um knapp 0,7 Cent/Liter an. Bei einer Bestellung von 2.000 Litern, kostet Heizöl bei den tanke-günstig Partnerhändlern somit aktuell 49,96 €uro pro 100 Liter Heizöl.

Bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklung waren heute in fast allen Bundesländern Preisanstiege zu verzeichnen. Einzige Ausnahme waren die tanke-günstig Partnerhändler in Bayern. Hier gingen die Preise für Heizöl um rund 0,7 Cent/Liter zurück, was die Heizölpreise in Bayern mit 49,72 Cent/Liter unter das bundesweite Mittel hat fallen lassen. In allen anderen Bundesländern waren jedoch zum Teil deutliche Preisansteige zu verzeichnen. Die kräftigsten Anstiege entfielen mit 1,0 bis 1,1 Cent/Liter auf Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen.

Entwicklungen am Ölmarkt

Die Rohölpreise haben ihren leichten Abwärtstrend am Dienstag fortgesetzt, heute im frühen Handel ging es jedoch leicht nach oben. In Summe hat sich die Nordsee-Ölsorte BRENT somit nicht bewegt und notierte am heutigen Mittwochmorgen unverändert bei 46,8 Dollar/Barrel. Da der Rückgang bei der US-Ölsorte WTI gestern stärker ausfiel, gab diese auf Mittwoch insgesamt um 0,4 $/b nach und wurde am Morgen bei 44,7 Dollar/Barrel gehandelt.

Die Nachrichtenlage am Ölmarkt ist zurzeit recht dünn und dem Handel fehlen deutliche Impulse. Heute Morgen wurden die Ölpreise zwar leicht gestützt, weil die US-Rohöllager nach den vorläufigen Zahlen des API in der vergangenen Woche wohl weiter gefallen sind. Insgesamt herrscht am Ölmarkt jedoch die Aussicht auf eine wieder wachsende Überversorgung, gepaart mit den zurzeit extrem gut gefüllten globalen Öllagern vor.

Besonders bei den weiterverarbeiteten Ölprodukten (Heizöl, Diesel und Benzin) wird zurzeit von einem Überangebot gesprochen. Da die Lagerkapazitäten an Land kaum noch ausreichen, wird in Europa mittlerweile dazu übergegangen, Diesel in Tankern vor der Küste zu lagern und in den USA wird Benzin bereits für die nächste Sommerfahrsaison eingelagert, weil die Future-Preise für US-Benzin im Sommer 2017 deutlich höher liegen. In diesem Umfeld zogen sich spekulative Anleger zuletzt aus dem Markt zurück, was in den kommenden Wochen tendenziell weiter fallende Ölpreise erwarten lässt.

Aussicht und Empfehlungen

An den globalen Rohstoffmärkten ist aktuell eine hohe Volatilität feststellbar. Dies führt dazu, dass die Ölnotierungen auch immer mal wieder die Aufwärtsrichtung einschlagen. Insgesamt weisen die Ölpreise im Juli aber eine sinkende Tendenz auf, was auch die Heizölpreise in den vergangenen Wochen deutlich hat fallen lassen. Insgesamt befinden sich die Heizölpreise aktuell in einer interessanten Phase für eine frühzeitige Winterbevorratung. Dementsprechend zeigt sich auch die Nachfrage in den letzten Wochen spürbar belebt.

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