Guter Kaufmoment für Heizöl erreicht

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach dem 17-tägigen Abwärtstrend stiegen die Heizölpreise zum Ende der Woche erstmals wieder leicht an. Mit einem Plus von gut 0,2 ct/l fiel der Anstieg jedoch recht moderat aus, so dass sich die Heizölpreise weiterhin auf einem attraktivem Niveau befinden. Da der Abwärtstrend unterbrochen ist, bürgt das Spekulieren auf niedrigere Heizölpreise ein so großes Risiko, dass nun eher ein guten Kaufmoment gekommen ist. Regional zeigt sich am heutigen Freitag ein sehr differenziertes Bild. So stiegen die Heizölpreise in zehn Bundesländern um bis zu 0,7 ct/l an. In den weiteren sechs Bundesländern waren hingegen nochmals Preisnachlässe von bis zu 0,4 ct/l zu verzeichnen.

Nach der langen Talfahrt haben sich die Rohölpreise zum Ende der Woche stabilisiert. Die derzeit, zumindest im Hinblick auf den Ölmarkt, ruhiger Lage im Irak und der Ukraine sowie die Erhöhung der lybischen Ölexporte scheinen nun eingepreist zu sein. Nun wird am Markt nach neuen Impulsen gesucht die den Rohölpreis beeinflussen. Aktuell ist die Nachrichtenlage jedoch sehr dünn. Dennoch könnte nach den deutlichen Verlusten der letzten Wochen nun eine Gegenbewegung einsetzen. Zumindest stieg die europäische Leitsorte auf Freitag erstmal wieder um gut 0,4 $/b und wurde am Morgen bei 108,6 Dollar je Barrel gehandelt. Aufgrund der positiven Entwicklung am US-Arbeitsmarkt geriet der €uro gegen den US-Dollar unter Druck und trug so ebenfalls zum heutigen Anstieg der Heizölpreise bei.

Für Heizölverbraucher ist nun ein guter Zeitpunkt für eine Heizölbestellung gekommen. Die Heizölpreise befinden sich nach dem deutlichen Rückgang der vergangenen Wochen auf einem sehr attraktivem Niveau und nun steigt das Risiko, dass nach den Verlusten der letzten Wochen nun am Rohölmarkt eine preisliche Gegenbewegung einsetzt. Dies muss zwar nicht zwangsläufig geschehen, wer aber auf Nummer Sicher gehen will, sollte nun zuschlagen. Viele Verbraucher sehen das wohl genauso und nutzen die günstigen Preise derzeit für eine frühzeitige Winterbevorratung. Dies sorgt aktuell für eine hohe Nachfrage.

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