Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem es in der vergangenen Woche mit den Heizölpreisen steil bergauf ging, gaben die Heizölpreise zum Start dieser Woche wieder nach. Im bundesweiten Durchschnitt sanken die Preise für Heizöl seit Wochenbeginn um knapp 0,4 ct/l.

Am Rohölmarkt gab es zuletzt viel Bewegung. Besonders die europäische Rohöl-Leitsorte BRENT sank stetig, so dass sie am Dienstagmorgen erstmals seit über einem Jahr mit einem Stand von 99,9 Dollar je Barrel wieder unter die Marke von 100 Dollar/Barrel gesunken ist. Für den Preisnachlass sorgt unter anderem das wieder fließende libyschen Öl, ein insgesamt gut versorgter Weltölmarkt und eine global hinter den Erwartungen zurückbleibende Konjunktur. Aber auch der schwache €urokurs übt erheblichen Druck auf die europäische Leitsorte aus. Dieser verzeichnete am Dienstagmorgen ebenfalls wieder ein neues Tief und sank unter die Marke von 1,29 $/€. Aus diesem Grund gaben die Heizölpreise auch nicht in dem Maße nach wie die Rohölpreise.

Die Nachfrage hat in den vergangenen Tagen etwas nachgelassen. Das derzeitige Preisniveau spiegelt ungefähr den Durchschnittspreis des aktuellen Jahres wieder, so dass die Verbraucher ehr die künftigen Preisentwicklungen abwarten. Wir raten hier zur Vorsicht. Denn es ist nicht absehbar wann der €uro seine derzeitige Abwärtsbewegung beenden wird und unterschwellig besteht ein Risiko auf eine Kehrtwende der Rohölpreise. Wer auf fallende Heizölpreise spekulieren möchte, sollte daher das Marktgeschehen eng verfolgen.

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