Abwärtstrend der Heizölpreise hält weiter an

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Wie bereits in der Vorwoche gaben die Heizölpreise auch in der laufenden Woche kontinuierlich nach und setzen somit ihren Abwärtstrend weiter fort. Insgesamt sind die Heizölpreise in den letzten zehn Tagen um 2,3 ct/l gesunken. Regional zeigt sich am heutigen Donnerstag ein recht uneinheitliches Bild. Während die Heizölpreise in sieben Bundesländern gestiegen sind, gaben sie in neun Bundesländern nach. Der mit Abstand größte Preisanstieg ist mit gut 0,3 ct/l in Sachsen zu verzeichnen. Dementgegen gaben die Heizölpreise in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachen und Mecklenburg-Vorpommern um rund 0,5 ct/l nach.

Der Grund für die weiteren Preisnachlässe kam vom Rohölmarkt. Hier übte die Nachricht, dass die Rohölexporte aus Libyen wieder steigen könnten, da aufständische Rebellen bisher besetzte Exporthäfen an die Regierung übergeben haben sollen, weiteren Druck auf die Rohölkontrakte aus. Zudem stützen die geopolitischen Krisen im Irak und der Ukraine die Rohölpreise nicht mehr so stark wie zuvor. Daher gab die europäische Leitsorte BRENT auf Donnerstag um 1,2 $/b nach und wurde am Morgen bei 111,1 Dollar je Barrel gehandelt. Leider gab auch der €uro gegen den US-Dollar nach, was den Preisrückgang etwas abschwächte.

Durch den anhaltenden Abwärtstrend finden Verbraucher aktuell wieder attraktive Preise für eine Heizölbestellung vor. Allerdings bietet auch genau dieser anhaltende Abwärtstrend die Möglichkeit auf günstigere Heizölpreise zu spekulieren. So besteht durchaus die Chance dass die Heizölpreise auch in den kommenden Tagen noch etwas nachgeben oder zumindest nicht steigen sondern lediglich seitwärts tendieren werden. Wer spekulieren möchte, der sollte die Entwicklungen am Ölmarkt jedoch stets im Auge zu behalten, um bei sich verschlechternden Einflussfaktoren schnell reagieren zu können.

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