Spritpreise weiterhin auf Jahreshoch

Benzinpreise - Entwicklung

Über die Osterfeiertage sind die Spritpreise an den deutschen Tankstellen auf viermonatige Höchststände gestiegen und haben dieses Preislevel auch nach Ostern beibehalten. Besonders die Benzinpreise haben seit Anfang Februar einen massiven Preisanstieg in Höhe von 16,2 Cent/Liter bzw. gut zwölf Prozent erfahren. Aktuell ist der durchschnittliche Benzinpreis (Super E5) auf 1,483 €uro/Liter geklettert und lag an den meisten Tankstellen im Laufe eines Tages mindestens einmal über der Marke von 1,50 €uro/Liter. An einigen Autobahntankstellen mussten Autofahrer zu Spitzenzeiten sogar bis zu 1,779 €uro pro Liter Benzin zahlen.

Auch die Dieselpreise befinden sich aktuell auf einem 4-Monatshoch, allerdings ist der Preisanstieg bei Diesel mit 5,8 Cent/Liter bzw. knapp fünf Prozent nicht so stark ausgefallen, was allerdings darauf zurückzuführen ist, dass die Benzinpreise in den Wochen zuvor niedriger waren als es die Vorgaben vom Ölmarkt hergegeben hätten. So war die Preisdifferenz zwischen den beiden Spritsorten Diesel und Benzin im Februar auf ein Rekordtief von neun Cent je Liter gefallen und befindet sich mit 19,6 Cent/Liter aktuell wieder auf einem normalen Level. Über und nach Ostern mussten man für einen Liter Diesel im Durchschnitt 1,288 €uro zahlen, dabei waren an den teuersten Autobahntankstellen Höchstpreise von bis zu 1,609 €uro/Liter feststellbar.

Auch in den kommenden Wochen werden sich Autofahrer wohl auf weiter steigende Kraftstoffpreise einstellen müssen. Zumindest lassen dies die Aussichten für die Entwicklung der Ölpreise erwarten, denn nachdem die US-Regierung am Ostermontag bekannt gegeben hatte, dass man ab Mai auch verbündete Staaten mit Wirtschaftssanktionen belegen werde, wenn diese weiterhin Öl aus dem Iran importieren sollten, zogen die Preise am Weltölmarkt kräftig an. Außerdem bestehen weiterhin einige Angebotsrisiken, so dass Analysten davon ausgehen, dass es bereits im Mai zu einer Unterversorgung des Weltölmarktes kommen könnte. Daher blicken Händler zurzeit gespannt auf die Reaktion der OPEC und hierbei besonders auf Saudi-Arabien, denn dort könnte das Ölangebot in der zweiten Jahreshälfte deutlich angehoben werden.

Doch egal wie sich die Preise am Weltölmarkt entwickeln, es lohnt sich stets vor dem Tanken die aktuellen Spritpreise an den Tankstellen zu vergleichen. Dies hat auch das Bundeskartellamt in seinem jüngsten Jahresbericht zum Tankstellenmarkt erneut festgestellt. Statistisch gesehen hat man zurzeit die besten Chancen günstig zu tanken, wenn man zwischen 19:00 und 21:00 an die Tankstelle fährt.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Dienstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,288 €uro je Liter
- Super: 1,483 €uro je Liter
- E10: 1,461 €uro je Liter

 

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Dienstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,189 €/l zu 1,609 €/l (+ 42 ct/l)
- Super: 1,379 €/l zu 1,779 €/l (+ 40 ct/l)
- E10: 1,359 €/l zu 1,759 €/l (+ 40 ct/l)

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

 

 

 

Welche Tankstelle stets die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

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