Spritpreise steigen vierten Tag in Folge

Benzinpreise - Entwicklung

Auch wenn wir uns gerade in der Vorweihnachtszeit befindet, müssen wir unseren Blick bereits 16 Tage in die Zukunft werfen und möchten vorab allen Autofahrern dazu raten, mit einem vollen Tank in das neue Jahr zu starten. Während in den Medien ausführlich über das Klimapaket und der damit verbundenen CO2-Bepreisung ab dem Jahr 2021 berichtet wurde, blieb die anstehende Erhöhung der Bio-Quote im Kraftstoff nahezu unbemerkt.

Die steigende Bio-Quote wird bereits zu Beginn des neuen Jahres zu Preiserhöhungen von bis zu vier Cent je Liter führen. Die Kraftstoffsorte spielt bei dem Preisanstieg keine Rolle, da die Erhöhung sowohl bei den beiden Benzinsorten, als auch beim Dieselpreis veranschlagt werden wird. Hintergrund der Bio-Anteils-Steigerung ist die „Quote für die Minderung von Treibhausgasemissionen“ (THG-Quote), die zum 1. Januar von vier auf sechs Prozent steigt.

Im Vergleich zu unseren letzten Kraftstoffpreis – News sind beide Benzinpreise (Super E5 und E10) um jeweils 0,7 Cent/Liter gestiegen und der Preisanstieg des gemittelte Dieselpreises ist mit 1,0 Cent/Liter sogar noch deutlicher. Während die Vorgaben der internationalen Finanzmärkte bereits zu Beginn der vergangenen Woche tendenziell für kurzfristig steigende Kraftstoffpreise gesprochen haben, wird die Einigung im Handelsstreit zwischen China und den USA auch an den heimischen Zapfsäulen voraussichtlich für spürbar steigende Kraftstoffpreise sorgen.

Aufgrund der neusten Entwicklungen am internationalen Ölmarkt, raten wir einmal mehr darauf zu achten, welche Tankstelle angesteuert wird. Innerhalb eines 10 Kilometer-Radius kommt es in Städten zumeist zu Preisdifferenzen von 10 Cent/Liter, wenn man aber eine längere Strecke über die Autobahn fährt, so kann man mit einem 2-km-Umweg bereits bis zu 30 Cent/Liter sparen. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,255 €uro je Liter
- Super: 1,395 €uro je Liter
- E10: 1,373 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,159 €/l zu 1,569 €/l (+ 41 ct/l)
- Super: 1,299 €/l zu 1,679 €/l (+ 38 ct/l)
- E10: 1,279 €/l zu 1,659 €/l (+ 38 ct/l)

 


* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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