Spritpreise sinken deutlich

Benzinpreise - Entwicklung

Nicht erst seit Freitag, sind der Klima-Wandel und der damit automatisch in Verbindung zu bringende Klimaschutz zentrale Themen in den Medien. Seitens der „Friday For Future“ – Organisatoren waren die weltweiten Demonstrationen ein aussagekräftiges Statement, dass nicht nur die Jugend, sondern auch immer mehr Erwachsene auf den notwendigen Schutz der Umwelt aufmerksam machen wollen.

Nach langer Abstinenz, hat die Umwelt im Rahmen des „Klimapaketes“ nun auch wieder Einzug in die Politik erhalten. Die im Klimapaket niedergeschrieben Vorgaben werden neben Konsequenzen für die Heizölverbraucher, mittelfristig auch an den heimischen Zapfsäulen für alle Autofahrer mit Diesel- und Ottomotor zu spüren sein. Die neuen Vorgaben der Bundesregierung haben zwar aktuell zunächst keine Auswirkungen, aber ab 2021 sollen die Preise für Diesel und Benzin schrittweise steigen.

Seit Ende letzter Woche ist die von uns angekündigte und fast schon erwarteter Gegenbewegung bei den Spritpreisen eingetroffen. Ähnlich wie bei der Entwicklung der Heizölpreise, ist ein Teil der zwischenzeitlich recht deutlichen Preissteigerungen wieder abgebgeben worden. Zwar liegen die Preise für Benzin und Diesel nach wie vor, über dem Preis von vor den Drohnen-Anschlägen auf die größte Raffinerie in Saudi – Arabien, doch aktuell stehen die Chancen einer weiteren Abwärtskorrektur recht gut.

Im Vergleich zu Donnerstag, ist der gemittelte Dieselpreis um 1,2 Cent/Liter gesunken, sodass sich der Preis für Diesel wieder auf dem Niveau von Anfang Juni befindet. Die Preisrückgänge bei den beiden Benzinsorten (Super E5 und E10) fallen mit 1,6 Cent/Liter (Super E5) und 1,5 Cent/Liter (E10) nur unwesentlich höher aus. Bezogen auf die Preissteigerung von letzter Woche Donnerstag, ist das Minus der Benzinsorten aber rund zehn Prozent höher, als beim durchschnittlichen Dieselpreis.

Trotz deutlich gesunkener Spritpreise, lohnt es sich darauf zu achten, welche Tankstelle angesteuert wird. Innerhalb eines 10 Kilometer-Radius kommt es in Städten zumeist zu Preisdifferenzen von 10 Cent/Liter, wenn man aber eine längere Strecke über die Autobahn fährt, so kann man mit einem 2-km-Umweg bereits bis zu 30 Cent/Liter sparen. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,273 €uro je Liter
- Super: 1,425 €uro je Liter
- E10: 1,402 €uro je Liter

 

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,179 €/l zu 1,589 €/l (+ 41 ct/l)
- Super: 1,329 €/l zu 1,719 €/l (+ 39 ct/l)
- E10: 1,309 €/l zu 1,699 €/l (+ 39 ct/l)

 

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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