Spritpreise mit leichtem Preisrückgängen

Benzinpreise - Entwicklung

Bereits in unseren letzten Benzinpreise-News haben wir über die Begrifflichkeiten Abgasskandal, Abgas-Affäre, Dieselskandal oder auch Dieselgate berichtet. Nicht zu unterschätzen sind die Folgen des Stickoxid (NO2) – Ausstoßes von Dieselfahrzeugen und die darauf zurückzuführende Luftverschmutzung. Mehrere Städte haben bereits Konsequenzen gezogen, sodass Dieselfahrer mit ihren Fahrzeugen nicht mehr alle Straßen nutzen können, oder die Straßen in Städten wie Stuttgart gar nicht mehr befahren dürfen.

Beim „Dieselgipfel“ von Autobranche und Politik im Jahr 2017, hatten die deutschen Autobauer versichert, dass bei den 5,3 Millionen betroffenen Dieselfahrzeugen der Schadstoffausstoß durch eine neue Motor-Software gesenkt werden kann. Zwar sind bis heute 4,5 Millionen Fahrzeuge, also rund 85 Prozent, mit der neuen Software ausgestattet worden, jedoch wurde die Aussage der Umrüstung von allen Auto bis Ende 2018 somit nicht eingehalten. Ein Sprecher des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) bewertete das aktuelle Ergebnis als sehr gut, auch vor dem Hintergrund, dass sich weitere Autos in der Umrüstung befinden bzw. kurz davor sind.

Nachdem die Entwicklung des gemittelten Dieselpreises in unseren letzten News aufgrund von deutlich gestiegenen Preisen nicht optimal für Dieselfahrer aussah, können wir heute zumindest von einem kleinen Schritt in die „richtige Richtung“ sprechen. Der gemittelte Dieselpreis ist im Vergleich zu den letzten Kraftstoff-News um 0,1 Cent/Liter gesunken und ist weiterhin auf dem Niveau von Mitte Juni. Die Entwicklung der Benzinpreise (Super E5 und E10) ist mit einem Preisrückgang von deutlichen 0,4 Cent/Liter aus Verbrauchersicht erneut als erfreulich zu bezeichnet. Stellt man die Preise der Benzinsorten den Werten von vor acht Wochen gegenüber, ist eine Ersparnis von über neun Cent/Liter festzustellen.

Auch wenn das Sparpotential bei Dieselfahrern aktuell geringer ist, als bei Autobesitzern von Benzinern, lohnt es sich immer darauf zu achten, welche Tankstelle angesteuert wird. Innerhalb eines 10 Kilometer-Radius kommt es in Städten zumeist zu Preisdifferenzen von 10 Cent/Liter, wenn man aber eine längere Strecke über die Autobahn fährt, so kann man mit einem 2-km-Umweg bereits bis zu 30 Cent/Liter sparen. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Mittwoch je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,249 €uro je Liter
- Super: 1,450 €uro je Liter
- E10: 1,428 €uro je Liter

 

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Mittwoch wie folgt dar *:

- Diesel: 1,159 €/l zu 1,559 €/l (+ 40 ct/l)
- Super: 1,349 €/l zu 1,729 €/l (+ 38 ct/l)
- E10: 1,329 €/l zu 1,709 €/l (+ 38 ct/l)

 

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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