Spritpreise mit leichtem Preisanstiegen

Benzinpreise - Entwicklung

Die Bedenken um ein mittelfristiges Ende des Rohstoffes Öl und den damit verbundenen Konsequenzen für fast alle Autofahrer, werden nicht erst seit gestern, sondern schon seit Jahrzehnten diskutiert. Während in der Vergangenheit immer neue Ölvorkommen und fortschrittlichere Fördertechniken die Bedenken eines baldigen Endes des „schwarzen Goldes“ verdrängten, könnte eine neue und innovative Produktionsart von Kraftstoffen alle Bedanken nachhaltig beeinflussen.

So ist es dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gelungen, synthetische Varianten der gängigen Treibstoffe, aus dem Kohlendioxid der zur Verfügung stehenden Umgebungsluft, zu produzieren. Bei der Produktion, in Form einer Versuchsanlage, wurde darüber hinaus darauf geachtet, dass die eingesetzte elektrische Energie ausschließlich aus regenerativen Quellen stammte. Während die Umstellung auf andere Antriebsarten, wie z.B. Elektro-Mobilität, den Bau einer komplett neuen Infrastrukturen voraussetzt, könnte bei der Produktion von Kraftstoffen mithilfe der neusten Technologie auf die bereits vorhandene Infrastruktur weiterhin zugegriffen werden.

Aktuell müssen Autofahrer jedoch noch auf die klassisch hergestellten Spritsorten zurückgreifen. Die genau vor einer Woche aufgetretene "ungewöhnliche Entwicklung", dass sich die beiden Kraftstoffarten Benzin (Super E5 und E10) und Diesel in unterschiedliche Richtungen entwickeln, verliert bei Betrachtung eines vordefinierten Zeitraumes, an Aussagekraft. So haben wir den Zeitraum von 24 Wochen untersucht und festgestellt, dass die entgegengesetzte Entwicklung mindestens einmal im Monat vorkommt und dementsprechend die Titulierung „Besonderheit“ unangemessen ist.

Seit unseren letzten Kraftstoffpreis-News sind sowohl die Preise der beiden Benzin-Sorten (Super E5 und E10) mit 0,2 Cent/Liter, als auch der gemittelte Dieselpreis mit noch deutlicheren 0,5 Cent/Liter gestiegen. Dennoch kann die mittelfristige Kraftstoffpreis – Entwicklung aus Sicht der Autofahrer durchaus als positiv bezeichnet werden. Der gemittelte Dieselpreis ist seit Anfang Juni um 3,7 Cent/Liter gefallen und mit 14,3 Cent/Liter (Super E10) bzw. 14,4 Cent/Liter (Super E5), fallen die Preisrückgänge bei den beiden Benzinsorten sogar fast viermal so hoch aus.

Statistisch gesehen bleibt die beste Uhrzeit um billig zu tanken zwischen 20:00 und 22:00 Uhr. Kurz davor erhöhen viele Gesellschaften die Preise jedoch, weil viele Verbraucher noch nicht mitbekommen haben, dass sich die günstigste Uhrzeit zum Tanken, seit einigen Monaten nach hinten verschoben hat. Auch nach 22:00 Uhr ziehen die Spritpreise dann wieder spürbar an. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Mittwoch je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,249 €uro je Liter
- Super: 1,397 €uro je Liter
- E10: 1,375 €uro je Liter

 

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Mittwoch wie folgt dar *:

- Diesel: 1,159 €/l zu 1,569 €/l (+ 41 ct/l)
- Super: 1,299 €/l zu 1,699 €/l (+ 40 ct/l)
- E10: 1,269 €/l zu 1,679 €/l (+ 41 ct/l)

 

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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