Spritpreise legen zu - Nah-Ost-Konflikt treibt Ölpreise | Aktuelle Benzin- und Diesel-News vom 30.04.2026
um 08:58 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Benzinpreise - Trends und Prognosen
Die Spritpreise sind in den vergangenen sieben Tagen wieder kräftig gestiegen, nachdem es in der Vorwoche zu deutlichen Entlastungen an den deutschen Tankstellen gekommen war. Auf Wochensicht sind die Benzinpreise (SUPER E5) um 4,0 Cent/Liter gestiegen, so dass ein Liter Benzin im bundesweiten Durchschnitt aktuell 2,151 €uro kostet. Die Preise für Diesel sind um 6,6 Cent/Liter gestiegen, weshalb ein Liter Diesel im Mittel wieder für 2,184 €uro getankt werden muss. Zurückzuführen sind die Preiserhöhungen auf wieder deutlich gestiegene Ölpreise, die sich aus der Sperrung der Straße von Hormus und dem schwelenden Konflikt zwischen den USA und Iran ergeben. Stand jetzt wird die ab Mai geltende, temporäre Senkung der Energiesteuer die Kraftstoffpreise im Mittel nicht wieder unter die schmerzhafte Zwei-Euro-Marke bringen können.
Die Tagestiefstpreise waren in der vergangenen Woche auch nur sehr kurz unter die Zwei-Euro-Marke gesunken und liegen nun wieder deutlich darüber. Am gestrigen Mittwoch konnte an den rund 100 günstigsten deutschen Tankstellen Benzin (SUPER E5) zu einem Tagestiefstpreis von 2,049 €uro/Liter bzw. Benzin (E10) für 1,989 €uro/Liter und Diesel für 2,059 €uro/Liter getankt werden. Das Tageshoch lag an den teuersten Zapfsäulen der Autobahn-Tankstellen für Benzin bei 2,639 €uro/Liter (E5) bzw. 2,579 €uro/Liter (E10) und für Diesel bei 2,669 €uro/Liter. Der Sortenpreisabstand zwischen Diesel und Benzin (SUPER E5) ist wieder ins negative gekippt, weil Diesel an den heimischen Zapfsäulen wieder 3,3 Cent/Liter teurer ist als Benzin.
In der vergangenen Woche sind die 12-Uhr-Preiserhöhung doppelt so stark ausgefallen wie zuvor. So ist der Durchschnittspreis im Zeitraum von 11:00 bis 12:00 Uhr, im Vergleich zum Durchschnittspreis zwischen 12:00 und 13:00 Uhr jeweils um kräftige 15 Cent/Liter gestiegen. In der Vorwoche ging es nur um rund sieben Cent nach oben. Umso wichtiger war es zuletzt vormittags zu tanken. Der statistisch beste Zeitpunkt um günstig zu Tanken bleibt bei kurz vor 12:00 Uhr, allerdings sind die Abweichungen im Tagesverlauf geringer geworden. Autofahrer, die nach 20:00 Uhr tanken fahren, zahlen häufig nur geringfügig mehr als in der Stunde vor zwölf Uhr. Meiden sollten man Tankstellen aktuell nur zwischen 12:00 und 13:00 Uhr, da man zu diesem Zeitraum an fast allen Tankstellen den Tageshöchstpreis zahlen muss.
Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen stets ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich. Und wer eine längere Fahrt über die Autobahn plant, kann beim Tanken besonders leicht Geld sparen, denn hier liegt die Ersparnis bei einem Umweg von rund zwei Kilometern runter von der Autobahn, häufig bei bis zu 50 Cent/Liter, wie unsere Suche nach der günstigsten Tankstelle entlang einer Route zeigt.
Benzinpreise - aktuelle Preisentwicklung
Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Mittwoch je nach Kraftstoffsorte bei:
- Diesel: 2,184 €uro je Liter
- Superbenzin (E5): 2,151 €uro je Liter
- Superbenzin (E10): 2,090 €uro je Liter
Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Mittwoch wie folgt dar *:
- Diesel: 2,059 €/l zu 2,669 €/l (+ 61 ct/l)
- Superbenzin (E5): 2,049 €/l zu 2,639 €/l (+ 59 ct/l)
- Superbenzin (E10): 1,989 €/l zu 2,579 €/l (+ 59 ct/l)
* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher als auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen, an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren, um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.
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