Spritpreise legen leicht zu - Ölpreise auf Vorkriegsniveau | Aktuelle Benzin- und Diesel-News vom 25.06.2026
um 08:47 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Benzinpreise - Trends und Prognosen
Die Diesel- und Benzinpreise sind in der laufenden Woche erstmals leicht gestiegen und haben damit die seit fünf Wochen laufende Abwärtsbewegung zunächst gestoppt. Am gestrigen Mittwoch kam es um 12:00 Uhr zu einer massiven Preiserhöhung an den deutschen Tankstellen. Im Durchschnitt sprangen die Benzinpreise um 18 Cent und die Dieselpreise um 22 Cent nach oben. In der Spitze kam es zu Preiserhöhungen von über 30 Cent/Liter. Die Preisanstiege kamen überraschend, weil die Rohöl- und Gasölpreise nicht gestiegen waren. Vielmehr sind die Ölpreise in dieser Handelswoche auf den tiefsten Stand seit Ende Februar und somit wieder auf das Preisniveau von vor dem Iran-Krieg gefallen.
Aktuell kostet ein Liter Benzin (SUPER E5) im bundesweiten Durchschnitt 1,875 €uro und ein Liter Diesel kann an den heimischen Zapfsäulen im Mittel für 1,729 €uro/Liter getankt werden. Damit sind die Spritpreise ebenfalls wieder auf das Vorkriegsniveau gefallen. Man fragt sich jedoch, wo der Tankrabatt geblieben ist, denn die Vorgaben vom Ölmarkt würden das derzeitige Preisniveau an den Zapfsäulen, auch ohne Tankrabatt möglich machen. Bei Einführung des Tankrabatts wurde sehr genau beobachtet, ob die Steuerermäßigung bei den Autofahrern ankommt, doch im Laufe der Wochen und mit einer insgesamt entspannteren Lage an den Tankstellen, wurde nicht mehr so genau hingeguckt und nun droht der Tankrabatt doch noch in der Mineralölbranche zu versickern. Der Schock und die Empörung wird kommen, wenn der Tankrabatt ab Juli wegfällt und wir trotz niedriger Ölpreise an den Tankstellen wieder Preise von rund zwei Euro pro Liter sehen werden.
Der Sortenpreisabstand zwischen Diesel und Benzin (E5) ist aktuell auf 14,6 Cent/Liter gestiegen und befindet sich damit auf dem höchsten Stand seit Oktober 2025. Dies zeigt, dass die internationalen Produktpreise für importierten Diesel deutlich schneller fallen als die Benzinpreise in den inländischen Raffinerien. Die Preisdifferenz zwischen den im Tagesverlauf teuersten und günstigsten Angeboten an den heimischen Zapfsäulen liegt derzeit bei bis zu 69 Cent/Liter. So konnte Diesel an den rund 100 günstigsten deutschen Tankstellen am gestrigen Mittwoch für 1,619 Cent/Liter und Benzin für 1,769 €uro/Liter (SUPER E5) bzw. 1,709 €uro/Liter (E10) getankt werden. Das Tageshoch lag an den teuersten Zapfsäulen der Autobahn-Tankstellen für Benzin bei 2,439 €uro/Liter (E5) bzw. 2,379 €uro/Liter (E10) und für Diesel bei 2,309 €uro/Liter.
Der statistisch beste Zeitpunkt um günstig zu tanken liegt weiterhin zwischen 11:00 und 12:00 Uhr, was Autofahrern eine bessere Planbarkeit im Hinblick auf den Tagestiefstpreis gibt. Allerdings sind die Spritpreise an vielen Tankstellen nach 20:00 Uhr und auch am gesamten Vormittag des Folgetages im Durchschnitt nur geringfügig höher sind als in der Stunde vor zwölf Uhr. Es lohnt sich dennoch die Spritpreise an den Tankstellen zu vergleichen, denn zur gleichen Uhrzeit ergeben sich in einem Umkreis von 10 km Preisunterschiede von bis zu 15 Cent/Liter. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen stets ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.
Benzinpreise - aktuelle Preisentwicklung
Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Mittwoch je nach Kraftstoffsorte bei:
- Diesel: 1,729 €uro je Liter
- Superbenzin (E5): 1,875 €uro je Liter
- Superbenzin (E10): 1,817 €uro je Liter
Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Mittwoch wie folgt dar *:
- Diesel: 1,619 €/l zu 2,309 €/l (+ 69 ct/l)
- Superbenzin (E5): 1,769 €/l zu 2,439 €/l (+ 67 ct/l)
- Superbenzin (E10): 1,709 €/l zu 2,379 €/l (+ 67 ct/l)
* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher als auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen, an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren, um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.
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