Spritpreise kräftig gestiegen

Benzinpreise - Entwicklung

Die Diesel- und Benzinpreise haben am Wochenende massiv zugelegt. Mit einem Plus von durchschnittlich 2,8 Cent/Liter verzeichneten die Benzinpreise sogar den deutlichsten Anstieg innerhalb von drei Tagen, den es im laufenden Jahr bisher gegeben hat. Und auch die gemittelten Dieselpreise haben mit gut 1,5 Cent/Liter an den deutschen Tankstellen spürbar angezogen. Die gute Nachricht ist, dass die Vorgaben für die Kraftstoffpreise am Ölmarkt gekippt sind und dass sich Autofahrer daher im Verlauf dieser Woche wohl über spürbar fallende Spritpreise an den heimischen Zapfsäulen freuen können.

Der Grund für den jüngsten Preisanstieg ist bei dem zuletzt in den USA wütenden Tropensturm „Harvey“ zu finden. Als Folge der Überschwemmungen sind über 20 Prozent der US-Raffineriekapazitäten ausgefallen, was die Benzinpreise in den USA innerhalb von einer Woche um massive 20 Prozent hatte steigen lassen. Mittlerweile planen jedoch erste Raffinerien im Golf von Mexiko den Betrieb bald schon wieder aufzunehmen. Dies machte sich dann am Montag auch umgehende bei den US-Benzinpreisen bemerkbar, die im knapp fünf Prozent nachgaben.

Neben dem Anstieg der Durchschnittspreise hat sich in der zurückliegenden Woche auch die Preisdifferenz zwischen den günstigsten und teuersten Angeboten an den deutschen Tankstellen weiter erhöht und liegt derzeit mit bis zu 36 Cent/Liter auf einem 4-Monats-Hoch. Besonders die Maximalpreise für Benzin (E5), die zuletzt auf 1,619 €uro/Liter gestiegen sind, haben zu diesem Auseinanderdriften der teuersten und günstigsten Angebote an den heimischen Tankstellen geführt. Eine weitere Folge der massiv gestiegenen Benzinpreise ist, dass sich der Preisunterschied zwischen den Kraftstoffsorten Diesel und Benzin (E5) auf 24 Cent/Liter erhöht hat. So groß war der Unterschied bei den beiden Kraftstoffsorten zuletzt im Mai 2016.

Grundsätzlich lohnt es sich für Autofahrer in den günstigeren Abendstunden Tanken fahren. Wer darüber hinaus auch noch den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt beleben will und das gesamte Sparpotential beim Tanken nutzen möchte, der sollte unbedingt auch darauf achten welche Tankstelle angesteuert wird. Die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe oder auf ihrer Reiseroute zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unsere Umkreis- oder Routensuche.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Montag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,153 €uro je Liter
- Super: 1,393 €uro je Liter
- E10: 1,373 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Montag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,039 €/l zu 1,359 €/l (+ 32 ct/l)
- Super: 1,259 €/l zu 1,619 €/l (+ 36 ct/l)
- E10: 1,239 €/l zu 1,599 €/l (+ 36 ct/l)

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Zurück