Spritpreise geben weiter nach

Benzinpreise - Entwicklung

Nachdem Autofahrer in den letzten beiden Wochen, mit einem massiven Preissprung nach den Angriffen auf die größte Raffinerie in Saudi-Arabien und dem Klimapaket der Bundesregierung, gleich zwei „Schocks“ hinnehmen mussten, kehrt zum Ende der aktuellen Woche ein bisschen Ruhe ein. Wie so häufig, sind die Spritpreise den Vorgaben der Finanzmärkte und aktuell auch der Politik gefolgt. Der Schreck lässt, nach genauer Prüfung und dem damit verbundeneren klareren Blick auf die Dinge, merklich nach.

Der noch kurz nach der Veröffentlichung des „Klimapaketes“ empfundene Unmut bezüglich der geplanten Steigerung der Spritpreise von drei bis auf fünfzehn Cent/Liter, ließ schnell wieder nach. Die seitens der Bundesregierung veranschlagten Steigerungen der Spritpreise ab 2021, hätten auch deutlich kräftiger ausfallen können. Schwankungen von drei bis 15 Cent/Liter, sind umgangssprachlich gesagt, bereits heute an der „Tagesordnung“ und dürfte das Tankverhalten nicht nachhaltig verändern.

Den Spritpreisen blieb nach den Vorgaben der Ölnotierungen in der letzten Woche quasi nichts Anderes übrig, als den „Weg nach oben“ ebenfalls anhand eines Preissprunges zu folgen. Die mit leichter Verzögerung eingetretenen kräftige Preissteigerung, hat nicht nur den heimischen Heizölpreis zwischenzeitlich auf ein „Fast-Jahreshoch“ steigen lassen, sondern auch bei den Benzin- und Dieselpreisen für ein merkliches Plus gesorgt.

Im Vergleich zu den letzten Benzinpreise – News sind die Preisrückgänge nicht mehr ganz so hoch, jedoch wird die Abwärtskorrektur nach den Preissteigerungen von letzter Woche aus Verbrauchersicht erfreulicherweise weiter fortgeführt. Mit dem Minus von 0,4 Cent/Liter beim gemittelten Dieselpreis, wurden rund ein Drittel der Preissteigerung wieder abgegeben. Mit den Rückgängen von 0,6 Cent/Liter (Super E10) und 0,7 Cent/Liter (E5), sind bei den beiden Benzinsorten mehr als die Hälfte des vorherigen Pluses abgegeben worden.

Trotz erneut gesunkener Spritpreise, lohnt es sich darauf zu achten, welche Tankstelle angesteuert wird. Innerhalb eines 10 Kilometer-Radius kommt es in Städten zumeist zu Preisdifferenzen von 10 Cent/Liter, wenn man aber eine längere Strecke über die Autobahn fährt, so kann man mit einem 2-km-Umweg bereits bis zu 30 Cent/Liter sparen. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Mittwoch je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,269 €uro je Liter
- Super: 1,418 €uro je Liter
- E10: 1,396 €uro je Liter

 

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Mittwoch wie folgt dar *:

- Diesel: 1,179 €/l zu 1,589 €/l (+ 41 ct/l)
- Super: 1,319 €/l zu 1,709 €/l (+ 39 ct/l)
- E10: 1,289 €/l zu 1,689 €/l (+ 40 ct/l)

 

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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