Spritpreise gaben zuletzt leicht nach

Benzinpreise - Entwicklung

Nachdem die durchschnittlichen Benzinpreise (SUPER E5) mit 1,565 €uro/Liter vor einer Woche auf den höchsten Stand seit gut vier Jahren gestiegen und die gemittelten Dieselpreise mit 1,453 €uro/Liter sogar auf ein Rekordhoch geklettert waren, gaben die Spritpreise an den deutschen Tankstellen in der vergangenen Woche erstmals wieder leicht nach. Insgesamt sanken die Diesel- und Benzinpreise am gestrigen Sontag um 1,5 Cent/Liter und somit auf den tiefsten Stand im laufenden Monat.

Dennoch befinden sich die Kraftstoffpreise zurzeit auf einem sehr viel höheren Preislevel als dies die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt möglich machen würden. So waren die vor allem die Dieselpreise zwischen Ende September und Mitte November um beachtliche 13 Cent/Liter bzw. zehn Prozent gestiegen, aber auch die Benzinpreise legten in diesem Zeitraum um sechs Cent je Liter bzw. vier Prozent zu. Der Grund für diesen Preisanstieg an den Zapfsäulen war und ist auch noch auf Logistikprobleme der Mineralölwirtschaft zurückzuführen. Besonders im Süden und Westen Deutschlands kämpft die Branche mit einer angespannten Versorgungslage, die auf das anhaltende Niedrigwasser entlang des Rheins, fehlende alternative Transportwege sowie auf Raffinerieausfälle zurückzuführen ist.

Die Versorgungsschwierigkeiten hatten zur Folge, dass die Spritpreise insgesamt deutlich gestiegen sind. Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass vor allem einzelne Regionen im Süden und Westen Deutschlands von den Preiserhöhungen betroffen sind. Zudem kann festgestellt werden, dass sich die im Tagesverlauf günstigsten Preise an den Tankstellen nur wenig verändert haben, die teuersten Spritpreise sind hingegen massiv gestiegen. So musste an den teuersten Tankstellen für Diesel gestern bis zu 1,709 €uro/Liter bezahlt werden und die Benzinpreise kletterten auf bis zu 1,779 €uro/Liter. Dementsprechend ist der maximale Preisunterschied, der sich innerhalb eines Tages zwischen den teuersten und günstigsten Tankstellen ergibt, zuletzt auf bis zu 45 Cent/Liter gestiegen.

Für Autofahrer lohnt es sich daher zurzeit besonders darauf zu achten wann man welche Tankstelle ansteuert. Welche Tankstelle dabei stets die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken


Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,438 €uro je Liter
- Super: 1,549 €uro je Liter
- E10: 1,528 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,259 €/l zu 1,709 €/l (+ 45 ct/l)
- Super: 1,379 €/l zu 1,779 €/l (+ 40 ct/l)
- E10: 1,369 €/l zu 1,759 €/l (+ 40 ct/l)

 


* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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