Spritpreise am Wochenende nahezu unverändert

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Am Wochenende haben sich die Kraftstoffpreise im Mittel kaum verändert. Allerdings hat sich der Preisabstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellen wieder vergrößert, denn die im Tagesverlauf günstigsten Spritpreise sind am Wochenende gesunken während die teuersten Kraftstoffpreise des Tages wieder gestiegen sind. Dies hatte zur Folge, dass man am gestrigen Sonntag an den günstigsten Tankstellen Diesel für 99,9 Cent/Liter tanken konnte und auch die Benzinpreise sanken an den billigsten Tankstellen auf 1,19 EUR/Liter. Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Kraftstoffsorten SUPER und Diesel hat sich stabil bei knapp 20,5 Cent/Liter gehalten.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,136 €uro je Liter
- Super: 1,338 €uro je Liter
- E10: 1,320 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 0,999 €/l zu 1,319 €/l (+ 32 ct/l)
- Super: 1,199 €/l zu 1,519 €/l (+ 32 ct/l)
- E10: 1,179 €/l zu 1,499 €/l (+ 32 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

Am Ölmarkt war heute ein ruhiger Start in die neue Handelswoche zu verzeichnen. Die am Freitag, aufgrund einer insgesamt optimistischeren Stimmung an den europäischen Aktienmärkten, gemachten Gewinne, gaben die Ölpreise bereits bis zum Handelsschluss der vergangenen Woche wieder ab. Daher war zum Wochenstart sogar ein leichter Rückgang der europäischen Rohöl-Leitsorte um rund 0,2 $/b feststellbar, so dass BRENT am Montagmorgen bei knapp 50,1 Dollar/Barrel gehandelt wurde.

Derzeit rückt am Ölmarkt das in dieser Woche stattfindende OPEC-Meeting in den Fokus, obwohl von hier kaum ernsthafte Impulse zu erwarten sind. Zwar nehmen an diesem Meeting auch wichtige Ölförderländer teil, die nicht zur OPEC gehören, dennoch wird besonders der Vorschlag von Russland über Produktionskürzungen reden zu wollen, wohl eher keine Früchte tragen. Denn viele wichtige Förderländer innerhalb der OPEC wollen am Preiskampf festhalten, besonders jetzt wo viele Experten davon ausgehen, dass es bald zu einem Einbruch der US-Schieferölförderung kommen wird. Zudem wird OPEC-Leader Saudi-Arabien keinen Schritt auf Russland zu gehen wollen, nachdem sich Putin entschlossen hat militärisch in den Syrien-Konflikt einzugreifen und das von Saudi-Arabien bekämpfte Assad-Regime zu unterstützen.

Am Devisenmarkt veränderte sich der €uro-Dollar-Wechselkurs zum Wochenstart ebenfalls nur wenig, so dass auch von hier kaum Impulse für Kraftstoffpreisfindung ausgegangen sind. Insgesamt fallen die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt somit neutral aus, so dass sich Autofahrer im Wochenverlauf auf stabile Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen können.

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