Spitpreisentwicklung zum Wochenstart uneinheitlich

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Zum Start der Woche haben sich die Kraftstoffpreise an den heimischen Tankstellen unterschiedlich entwickelt. Während die Benzinpreise im Durchschnitt leicht zulegten, war bei den gemittelten Dieselpreisen ein kleiner Rückgang zu verzeichnen. Dementsprechend hat sich der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den beiden Kraftstoffsorten DIESEL und SUPER wieder auf rund 20 Cent/Liter erhöht.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Dienstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,141 €uro je Liter
- Super: 1,341 €uro je Liter
- E10: 1,322 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Dienstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,019 €/l zu 1,319 €/l (+ 30 ct/l)
- Super: 1,229 €/l zu 1,519 €/l (+ 29 ct/l)
- E10: 1,209 €/l zu 1,499 €/l (+ 29 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

Es kommt Bewegung in den Ölmarkt. Nachdem OPEC-Leader Saudi-Arabien gestern angekündigt hatte mit allen Ölförderländern innerhalb und außerhalb der OPEC zusammenarbeiten zu wollen um die Überversorgung des Weltölmarktes einzuschränken, legten die Ölnotierungen gestern zu. So kletterte die europäische Leitsorte BRENT am gestrigen Handelstag um 0,7 $/b auf 45,3 Dollar/Barrel am Dienstagmorgen.

Vor der Meldung, dass Saudi-Arabiens möglicherweise zu einer Förderkürzung bereit sei, hatte der stärkere Dollar die Ölpreise noch nach unten gedrückt, am Nachmittag setzte dann jedoch eine Erholung ein, welche sich auch am Dienstagvormittag fortsetzte. Das in der kommenden Woche stattfindende OPEC-Meeting erhält hierdurch eine besondere Brisanz, denn die OPEC könnte als ersten Schritt beschließen, dass sich wieder an die Förderquote von 30 Mio. Barrel/Tag gehalten wird.

Dies wird jedoch besonders den Nationen, die planen ihre Ölexporte auszuweiten nicht gefallen. Daher besteht zwar die Möglichkeit dass die Ölpreise bald kräftig zulegen werden, aber solange es keine belastbaren Aussage zu Produktionskürzungen gibt, ist vorerst noch nicht mit einer sich deutlich ändernden Lage am Ölmarkt zu rechnen.

Am Devisenmarkt hat sich der €uro gegen den Dollar auf sehr niedrigem Level stabilisieren können. Insgesamt fallen die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt nicht mehr so verbraucherfreundlich aus, so dass sich Autofahrer im Wochenverlauf wohl auf steigende Diesel- und Benzinpreisen an den heimischen Zapfsäulen einstellen müssen.

Zurück