Kraftstoffpreise tendieren wieder abwärts

Benzinpreise - Entwicklung

Am Ölmarkt herrschten in den zurückliegenden Wochen teilweise „chaotisch“ Zustände, sodass es zu einem Verfall der Rohölpreise kam und die Notierungen zwischenzeitlich auf ein Niveau fielen, das zuletzt 1999 erreicht wurde. Seit Beginn des aktuellen Monats haben die Rohölpreise jedoch die Gegenrichtung eingeschlagen, sodass teils kräftige Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich innerhalb eines Handelstages zumindest kurzfristig zur Stabilisierung des Marktes beitrugen.

Aus Verbrauchersicht erfreulich bleibt festzustellen, dass von der zuvor beschriebenen Stabilisierung weder am deutschen Heizölmarkt, noch an den Zapfsäulen viel zu spüren ist. Während die heimischen Heizölpreise in der Vergangenheit auf Veränderungen am Ölmarkt innerhalb kürzester Zeit reagierten, haben sie zuletzt mit deutliche sinkenden Preisen die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen und tendieren aktuell wieder in Richtung des Langzeittiefs aus dem Jahre 2016.

Die Kraftstoffpreise haben nach den deutlichen Plus vom vergangenen Wochenende wieder eine für Deutschlands Autofahrer erfreulichere Entwicklung genommen. Zwar konnte seit unseren letzten Kraftstoffnews mit 0,3 Cent/Liter nur ein Teil der vorherigen Steigerung ausgeglichen werden, jedoch befindet sich sowohl der gemittelte Dieselpreis mit 1,032 Cent/Liter, als auch die beiden Benzinpreise mit 1,130 (E10) €uro/Liter bzw. 1,158 €uro/Liter (E5) wieder in Sichtweite des Tiefs von vor einer Woche.

Trotz der jüngsten Aufwärtsbewegung am Ölmarkt und der unmittelbaren Abhängigkeit der heimischen Kraftstoffpreise, sollten Autofahrer die aktuelle Lage weiterhin nicht überbewerten. Neben fehlenden preistreibenden Impulsen, hat die Erfahrung der letzten Wochen und Monate deutlich gemacht , dass vergleichbare Preissteigerungen innerhalb kurzer Zeit wieder ausgeglichen werden konnten. Da die Ölpreise heute im frühen Handel rückläufig waren, könnte auch das aktuelle Minus bei den Diesel- und Benzinpreisen weiter ausgebaut werden.

Statistisch gesehen bleibt die beste Uhrzeit um billig zu tanken zwischen 20:00 und 22:00 Uhr. Kurz davor erhöhen viele Gesellschaften die Preise jedoch, weil viele Verbraucher noch nicht mitbekommen haben, dass sich die günstigste Uhrzeit zum Tanken, seit einigen Monaten nach hinten verschoben hat. Nach 22:00 Uhr ziehen die Spritpreise dann jedoch wieder kräftig an. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Mittwoch je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,032 €uro je Liter
- Super: 1,158 €uro je Liter
- E10: 1,130 €uro je Liter

 

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Mittwoch wie folgt dar *:

- Diesel: 0,919 €/l zu 1,389 €/l (+ 47 ct/l)
- Super: 1,049 €/l zu 1,539€/l (+ 49 ct/l)
- E10: 1,019 €/l zu 1,519 €/l (+ 50 ct/l)

 

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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