Kraftstoffpreise sinken kräftig

Benzinpreise - Entwicklung

Während in Berlin, Hamburg und Darmstadt Fahrverbote für Dieselfahrzeuge aktuell auf einzelne Straßen beschränkt sind, ist in Stuttgart seit April 2019 das gesamten Stadtgebiet für Dieselfahrzeuge gesperrt. In Berlin sehen die neuesten Pläne der Verkehrssenatorin Günther vor, dass ab 2035 das Fahrverbot sogar für alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gelten soll. Ziel der Fahrverbote ist die Einhaltung der Stickoxid-Grenzwerte und die Verbesserung der Luftqualität innerhalb der Städte.

Die vier deutschen Städte setzen für die Einhaltung der Dieselfahrverbote immer häufiger auf Kontrollen. Bislang wurden mehr als 15.000 Verstöße festgestellt, von denen die meisten in Stuttgart und Darmstadt nachgewiesen werden konnten. Bis Ende 2019 beliefen sich die Verwarn- bzw. Bußgeld inklusive Gebühren auf 1,6 Millionen Euro, wobei aktuell noch nicht feststeht, wie viele der Bußgeldbescheide tatsächlich rechtskräftig sein werden.

Es muss festgehalten werden, dass eine Vielzahl von verhängten Bußgeldern in Kombination mit anderen Verkehrsverstößen erhoben wurden. Bei der Missachtung von Verkehrsregeln wird zum Beispiel in Stuttgart grundsätzlich überprüft, ob das beteiligte Auto überhaupt auf der betroffenen Straße hätte fahren dürfen. Während in Berlin und Hamburg das Verwarn- bzw. Bußgeld bei einem Verstoß 20,- bzw. 25,- Euro beträgt, wird in Darmstadt und Stuttgart mit 108,50 Euro wesentlich härter durchgegriffen.

Unabhängig von der verwendeten Kraftstoffart, können sich Autofahrer über eine sehr verbraucherfreundliche Entwicklung an den Zapfsäulen freuen. Während der gemittelte Dieselpreis mit seinem aktuellen Preisrückgang um 1,5 Cent/Liter nahtlos an die Abwärtsbewegung der letzten drei Wochen "anknöpft", überrascht das deutliche Minus bei den beiden Benzinsorten (Super E5 und E10). Innerhalb der letzten zwei Wochen kam es bei den Benzinsorten zu einer kontinuierlichen Aufwärtsbewegung, dessen Preisanstieg durch die aktuelle Minus von 1,9 Cent/Liter fast vollumfänglich ausgeglichen wurde.

Statistisch gesehen bleibt die beste Uhrzeit um billig zu tanken zwischen 20:00 und 22:00 Uhr. Kurz davor erhöhen viele Gesellschaften die Preise jedoch, weil viele Verbraucher noch nicht mitbekommen haben, dass sich die günstigste Uhrzeit zum Tanken, seit einigen Monaten nach hinten verschoben hat. Nach 22:00 Uhr ziehen die Spritpreise dann jedoch wieder kräftig an. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,266 €uro je Liter
- Super: 1,404 €uro je Liter
- E10: 1,391 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,159 €/l zu 1,569 €/l (+ 41 ct/l)
- Super: 1,299 €/l zu 1,729 €/l (+ 43 ct/l)
- E10: 1,279 €/l zu 1,719 €/l (+ 44 ct/l)

 

 


* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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