Kraftstoffpreise nach dem Wochenende wieder gesunken

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Nach dem Preisanstieg vom Wochenende haben die Spirtpreise an den deutschen Tankstellen wieder leicht nachgegeben. So sanken die Diesel- und Benzinpreise zum Wochenstart im Durchschnitt jeweils um knapp 0,2 Cent/Liter. Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Kraftstoffsorten SUPER und Diesel hat sich somit weiter bei knapp unter 20 ct/l stabilisiert. Auffällig bleibt wie drastisch sich die große Preisspanne zwischen den günstigsten und den teuersten Tankstellen verringert hat. Aktuell liegt der Preisunterschied wieder unter 30 Cent/Liter. Zu Beginn des Monats hatte der Unterschied zwischen den im Tagesverlauf günstigsten und teuersten Benzinpreisen noch bei 43 Cent/Liter gelegen.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Dienstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,130 €uro je Liter
- Super: 1,327 €uro je Liter
- E10: 1,309 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Dienstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,009 €/l zu 1,309 €/l (+ 30 ct/l)
- Super: 1,219 €/l zu 1,509 €/l (+ 29 ct/l)
- E10: 1,199 €/l zu 1,489 €/l (+ 29 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

Zum Beginn der Woche hat sich der Abwärtstrend am Rohölmarkt fortgesetzt und die bereits niedrigen Ölnotierungen sind weiter gefallen. So gab die europäische Leitsorte BRENT um insgesamt 1,2 $/b nach und notierte am Mittwochmorgen mit 46,9 Dollar/Barrel auf dem niedrigsten Preislevel seit Mitte September. Die Nachrichtenlage war am gestrigen Handelstag zwar erneut dünn, dennoch trübten die wenigen Meldungen über eine schwächere US-Konjunkturdaten die Stimmung am Ölmarkt weiter ein und setzten die Ölpreise weiter unter Druck.

Die schwächeren US-Wirtschaftsdaten führten am Devisenmarkt bisher nicht zu einem Rückgang des Dollars. Dies könnte sich im heutigen Tagesverlauf jedoch ändern, denn heute tagt die US-Notenbank FED und im Anschluss könnten neue Erkenntnisse über den Zeitpunkt der US-Zinswende bekannt gegeben werden. Bis dahin werden sich Anleger an den Devisen- und Aktienmärkten wohl eher zurückhalten. Insgesamt sind die Vorgaben für die Kraftstoffpreise heute verbraucherfreundlich ausgefallen, so dass sich Autofahrer im weiteren Wochenverlauf wohl auf weiter nachgebende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen können.

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