Kraftstoffpreise mit leichter Abwärtsbewegung

Benzinpreise - Entwicklung

Die Sommerferien haben im Großteil Deutschlands bereits gestartet und die Reiselust der Deutschen ist ungetrübt, sodass zwei Drittel der Bundesbürger eine Reise unternehmen. Doch während in der Vergangenheit Mallorca, die türkische Riviera und Ägypten zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen gehörten, gibt es seit einigen Jahren einen neuen Spitzenreiter: Deutschland. Immer mehr Deutsche entscheiden sich gegen eine Fernreise und genießen die Vorzüge der Berge im Süden und der beiden Meere im Norden.

Zu den beliebtesten innerdeutschen Reisezielen gehören Mecklenburg-Vorpommern mit seiner wunderschönen Ostsee und der Seenplatte, dicht gefolgt von Bayern, das im Sommer zum Wandern und Spazieren einlädt, aber auch schöne Städtereisen nach München oder Nürnberg ermöglicht. Deutlich abgeschlagen folgen Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg. Flüge innerhalb Deutschlands haben zwar den Vorteil, dass man schneller in der gewünschten Region landet, jedoch bleibt dabei die Flexibilität vor Ort auf der Strecke. Unabhängig davon, ob sich die Urlauber dann für einen Mietwagen vor Ort oder doch bereits zum Start in den Urlaub für das eigene Auto entscheiden, getankt werden muss früher oder später in jeden Fall.

In der Vergangenheit hat es sich leider oftmals bewahrheitet, dass pünktlich zum Start in die großen Ferien, die Spritpreise deutlich zugelegt haben. Bei genauer Betrachtung der Diesel – und Benzinpreise können wir erfreulicherweise feststellen, dass sich dieser Trend in diesem Jahr zumindest bisher noch nicht wiederholt. Ganz im Gegenteil bestätigt sich die bereits Anfang der Woche erkennbare Tendenz, dass bei allen drei Kraftstoffsorten weitere Preisrückgänge zu verzeichnen sind. Bei den durchschnittlichen Benzinpreisen (Super E5 und E10) kommt es seit Anfang Juni zu einem Preisrückgang von 6,6 Cent/Liter. Und auch beim gemittelten Dieselpreis wird mit einer Preisreduzierung von 3,4 Cent/Liter die Tendenz der weiter sinkenden Preise bestätigt.

Ob im Urlaub oder der auf dem täglichen Weg zur Arbeit, wir raten darauf zu achten, an welcher Tankstelle der Tank aufgefüllt wird. Innerhalb eines 10 Kilometer-Radius kommt es in Städten zumeist zu Preisdifferenzen von 10 Cent/Liter, wenn man aber eine längere Strecke über die Autobahn fährt, so kann man mit einem 2-km-Umweg bereits bis zu 30 Cent/Liter sparen. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Mittwoch je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,252 €uro je Liter
- Super: 1,475 €uro je Liter
- E10: 1,452 €uro je Liter

 

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Mittwoch wie folgt dar *:

- Diesel: 1,149 €/l zu 1,559 €/l (+ 41 ct/l)
- Super: 1,369 €/l zu 1,759 €/l (+ 39 ct/l)
- E10: 1,349 €/l zu 1,739 €/l (+ 39 ct/l)

 

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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