Kraftstoffpreise mit entgegengesetzter Entwicklung

Benzinpreise - Entwicklung

Mitte November hat Tasla-CEO Elon Musk das Bauvorhanden der europäischen „Gigafabrik“ bekanntgegeben und vollmundig von bis zu 8.000 neuen Arbeitsplätzen gesprochen. In der Planung des Tesla-Chefs solle in der Fabrik, die in der Nähe des Hauptstadtflughafens BER gebaut werden soll, Antrieben und Batterien, sowie der Kompakt-SUV Model Y produziert werden. Doch bevor auch nur der berühmte „erste Spatenstich“ durchgeführt wurde, könnte das Projekt vorzeitig gestoppt werden.

So hat der Naturschutzbundes Brandenburg (Nabu) kritisiert, dass weder Anwohner, noch Naturschutzverbände in Pläne eingeweiht wurden. Auf dem 300 Hektar großen Grundstück steht aktuell noch ein Wald und der Naturschutzbund kündigte an, dass zu prüfen sei, ob der 20 Jahre alte Bebauungsplan allen aktuelle naturschutzrechtlichen Anforderungen genügt. Darüber hinaus müsse geprüft werden, welche schützenswerten Arten sich in den letzten 20 Jahren angesiedelt haben.

Neben Problemen bei der Produktion von neuen Elektroautos, wird auch das „Tanken“ für E-Autos in Teilen der Republik teurer. So haben bereits einige Anbieter bekanntgegeben, die Tarife für das Beladen an den eigenen Ladestationen zu erhöhen. Anders als in der Elektroauto-Industrie, müssen sich Autofahrer mit Otto- oder Dieselmotor keine Sorgen um Probleme bei der Produktion und Versorgung von Kraftstoffen machen. Benzin und Diesel ist an rund 14.500 Tankstellen fast immer in der Nähe verfügbar.

Bei der Entwicklung der Kraftstoffpreise haben aktuell Dieselfahrer klare Vorteile. Während der gemittelte Dieselpreis erneut um 0,2 Cent/Liter nachgegeben hat, tendieren beide Benzin-Sorten in die entgegengesetzte Richtung. Sowohl Super E5, als auch die Sorten E10 sind jeweils um 0,8 Cent/Liter gestiegen. Eine Entwicklung in unterschiedliche Richtungen bei den Kraftstoffen, gab es zuletzt zum Monatsbeginn. Zu diesem Zeitpunkt war die Different zwischen dem Diesel- und Benzinpreis noch ausgeprägter.

Statistisch gesehen bleibt die beste Uhrzeit um billig zu tanken zwischen 20:00 und 22:00 Uhr. Kurz davor erhöhen viele Gesellschaften die Preise jedoch, weil viele Verbraucher noch nicht mitbekommen haben, dass sich die günstigste Uhrzeit zum Tanken, seit einigen Monaten nach hinten verschoben hat. Auch nach 22:00 Uhr ziehen die Spritpreise dann wieder spürbar an. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,249 €uro je Liter
- Super: 1,400 €uro je Liter
- E10: 1,378 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,159 €/l zu 1,559 €/l (+ 40 ct/l)
- Super: 1,309 €/l zu 1,699 €/l (+ 39 ct/l)
- E10: 1,289 €/l zu 1,679 €/l (+ 39 ct/l)

 

 


* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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