Kraftstoffpreise legten am Wochenende zu

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Die Kraftstoffpreise stiegen am Wochenende recht deutlich an. Hierbei kletterten die Preise für Diesel mit knapp 0,7 ct/l sehr viel weniger als die Benzinpreise, welche um rund 1,1 Cent/Liter stiegen. Infolge dessen ist der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den beiden Kraftstoffsorten DIESEL und SUPER auf rund 16,5 Cent je Liter angestiegen.

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,135 €uro je Liter
- Super: 1,298 €uro je Liter
- E10: 1,280 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,019 €/l zu 1,259 €/l (+ 24 ct/l)
- Super: 1,199 €/l zu 1,409 €/l (+ 21 ct/l)
- E10: 1,179 €/l zu 1,389 €/l (+ 21 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Am heutigen Montag stieg die europäische Leitsorte BRENT um 3,1 Dollar je Barrel an und wurde am Morgen bei 51,9 $/b gehandelt. An der massiven Überversorgung am Weltölmarkt hat sich zwar nichts geändert, aber an den Börsen warten Spekulanten derzeit darauf den richtigen Moment zu finden um sich günstig mit Rohölkontrakten einzudecken und bei steigenden Preise die Gewinne mitzunehmen.

Daher ist der Markt zurzeit nervös und stets für einen plötzlichen Anstieg gut. Aus fundamentaler Sicht hat sich an der Überversorgung des Weltölmarktes jedoch nichts geändert, was wohl auch der Grund für die relative Zurückhaltung an den Börsen ist. Vom Devisenmarkt kommen zurzeit recht stabile Vorgaben, allerdings muss hier tendenziell mit einem weiter nachgebenden €uro gerechnet werden. Insgesamt fallen die Vorgaben für die Spritpreise jedoch recht stabil aus, so dass sich Autofahrer im weiteren Wochenverlauf wohl auf gleichbleibende Diesel- und Benzinpreisen an den heimischen Zapfsäulen einstellen können.

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