Kraftstoffpreise legten am Wochenende leicht zu

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Nach den letzten Rückgängen der Dieselpreise, haben diese am Wochenende um knapp 0,4 ct/l zugelegt. Damit fiel der Anstieg der Dieselpreise an den deutschen Tankstellen kräftiger aus als der der Benzinpreise, welche lediglich um knapp 0,1 ct/l geklettert waren. Dennoch ist der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Kraftstoffsorten SUPER und Diesel mit aktuell über 26 Cent/Liter weiterhin auf einem sehr hohen Level. Und auch die Preisspanne zwischen den günstigsten und den teuersten Tankstellen ist mit bis zu 31 Cent/Liter weiterhin sehr hoch, so dass es sich weiterhin lohnt darauf zu achten, wann und wo man tankt.

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,240 €uro je Liter
- Super: 1,502 €uro je Liter
- E10: 1,484 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,109 €/l zu 1,419 €/l (+ 31 ct/l)
- Super: 1,389 €/l zu 1,679 €/l (+ 29 ct/l)
- E10: 1,369 €/l zu 1,659 €/l (+ 29 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Die Kraftstoffpreise sollten zurzeit durch die anhaltenden Überversorgung am Weltölmarkt geprägt sein. Doch dies lässt sich lediglich bei den Dieselpreisen feststellen. Bei den Benzinpreisen erhält man eher den Eindruck als würde es keinen Kampf um Marktanteile auf dem Ölmarkt geben und als ob der Preisverfall nie stattgefunden hätte. Dabei gab die europäische Leitsorte BRENT auch zum Start dieser Woche um einen weiteren Dollar je Barrel nach, so dass BRENT am Montagmorgen bei knapp 63,1 Dollar/Barrel gehandelt wurde.

Am Rohölmarkt hält der Preisdruck weiter an und auch der relativ schwache US-Dollar sorgt derzeit nicht für die häufig aufkommende Belebung der Öleinkäufe in anderen Währungsregionen. Zu deutlich sind die Aussagen von OPEC und Non-OPEC Förderländern die Angebotslage weiter hoch zuhalten. Allen vorweg will Saudi-Arabien seine Ölexporte erhöhen, wenn eine anziehende Nachfrage zu verzeichnen wäre. Aber auch andere Förderländer wie der Iran, der Irak und Libyen planen eine Ausweitung ihrer Ölexporte.

Am Devisenmarkt hält sich der €uro, trotz griechischer Schuldenkrise und guten US-Wirtschaftsdaten, auf einem erstaunlich gutem Niveau. Dies sorgt neben den gesunkenen Rohölpreisen für verbraucherfreundliche Aussichten am Kraftstoffmarkt, so dass sich Autofahrer im Wochenverlauf auf sinkende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen können.

Zurück