Kraftstoffpreise geben leicht nach

Benzinpreise - Entwicklung

Mit Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen startet heute zwei weitere Bundesland in die Sommerferien und viele Familien sowohl aus dem hohen Norden, als auch aus dem bevölkerungs- reichsten Bundesland Deutschlands, fahren mit dem eigenen Auto in den wohlverdienten Urlaub. Mit Hessen, Rheinland-Pfalz dem Saarland folgen zu Beginn der nächsten Woche darüber hinaus gleich drei weitere Bundesländer in die „großen Ferien“, sodass es auf den Autobahnen wieder voll werden könnte.

Bei Reisen ins Ausland empfiehlt es sich für Autofahrer die landesspezifischen Vorschriften zu kennen, damit neben dem Tanken im Ausland nicht noch ungeplante Kosten hinzukommen. Denn auch im Ausland gilt bei einem Verkehrsverstoß: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Während beispielsweise innerhalb Deutschlands eine Warnweste pro Fahrzeug vorgeschrieben ist, muss in Italien oder Frankreich bei einer Kontrolle für jeden Insassen eine Warnweste vorgezeigt werden können. Aber auch das Vergessen des Kaufs einer Vignette in Österreich, sowie ein unvollständiger oder abgelaufener Verbandkasten, kann bei einer Kontrolle teuer werden.

Unabhängig davon, in welchem Land der Urlaub verbracht wird, hält sich hartnäckig die Annahme, dass die Benzin- und Dieselpreis in den Sommerferien signifikant steigen. Doch bereits zum Start in die aktuellen Sommerferien kann die Annahme vieler Autofahrer nicht bestätigt werden, da es bei den Kraftstoffpreisen am Wochenende zu einer zwischen- zeitlichen Abwärtsbewegung gekommen ist. Ein Großteil des Minus vom Wochenende wurde jedoch durch die Preissteigerungen zum heutigen Wochenstart bereits wieder ausgeglichen.

Trotz der heutigen Aufwärtsbewegung ist im Vergleich zu Ende letzter Woche ein Preisrückgang ersichtlich, der jedoch in seiner Höhe sehr unterschiedlich stark ausfällt. Während die Benzinsorte Super E5 mit einem Minus von marginalen 0,1 Cent/Liter auf 1,296 €uro/Liter fast unverändert bleibt, sinkt der Preis bei der Benzinsorte Super E10 mit 0,4 Cent/Liter auf 1,261 €uro/Liter schon deutlicher. „Spitzenreiter“ ist aktuell mit 1,092 jedoch der gemittelte Dieselpreis, dessen Rückgang von 0,7 Cent/Liter am kräftigsten ausfällt.

Vor dem Tanken sollten Sie beachten, dass statistisch gesehen die beste Uhrzeit um billig zu tanken zwischen 20:00 und 22:00 Uhr bleibt. Kurz davor erhöhen viele Gesellschaften die Preise jedoch, weil viele Verbraucher noch nicht mitbekommen haben, dass sich die günstigste Uhrzeit zum Tanken, seit einigen Monaten nach hinten verschoben hat. Nach 22:00 Uhr ziehen die Spritpreise dann jedoch wieder kräftig an. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Preisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,092 €uro je Liter
- Super: 1,296 €uro je Liter
- E10: 1,261 €uro je Liter

 

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 0,979 €/l zu 1,399 €/l (+ 42 ct/l)
- Super: 1,149 €/l zu 1,589€/l (+ 44 ct/l)
- E10: 1,119 €/l zu 1,549 €/l (+ 43 ct/l)

 

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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