Kraftstoffpreise gaben zum Wochenstart wieder nach

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Die Diesel- und Benzinpreise an den deutschen Tankstellen haben zum Wochenstart leicht nachgegeben. Hierbei sanken die Benzinpreise mit im Durchschnitt gut 0,4 ct/l etwas deutlicher als die Dieselpreise, die um 0,3 Cent/Liter zurückgingen. Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Kraftstoffsorten SUPER und Diesel hat sich seit gut einer Woche bei gut 21,5 Cent/Liter stabilisiert. Auffällig bleibt die große Preisspanne zwischen den günstigsten und den teuersten Tankstellen. Mit einem Preisunterschied von bis zu 43 Cent/Liter, lohnt es sich zurzeit besonders darauf zu achten wann und wo man tankt.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Dienstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,145 €uro je Liter
- Super: 1,358 €uro je Liter
- E10: 1,340 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Dienstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,029 €/l zu 1,399 €/l (+ 37 ct/l)
- Super: 1,219 €/l zu 1,649 €/l (+ 43 ct/l)
- E10: 1,199 €/l zu 1,629 €/l (+ 43 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

Zum Beginn der Woche sah es am Ölmarkt zunächst so aus als ob die Rohölpreise nachgeben würden, am heutigen Mittwoch kippte die Stimmung jedoch und die Ölnotierungen konnten ihre Verluste vom Vortag wieder ausgleichen. So kletterte die europäische Leitsorte BRENT auf den heutigen Mittwoch um 0,7 $/b und notierte am Morgen mit 48,1 Dollar/Barrel wieder auf dem Preislevel von Montagmorgen.

Die Nachrichtenlage lässt zurzeit aber wohl keinen nachhaltigen Anstieg der Rohölpreise zu, obwohl einige Spekulanten bei den zurzeit sehr niedrigen Ölpreisen gerne auf steigende Ölpreise wetten würden. So sprechen die gestrigen Meldungen eindeutig gegen einen Preisanstieg. Zum einen meldete das American Petroleum Institute (API) gestern einen überraschend starken US-Lageraufbau von Rohöl in Höhe von 4,6 Mio. Barrel. Darüber hinaus gab die irakische Regierung bekannt, dass das OPEC-Mitglied seine Fördermenge im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 17 Prozent auf fast vier Millionen Barrel pro Tag gesteigert hat. Zudem belastet die weiterhin schwächelnde Konjunktur in China, welche sich auch global auswirkt, die Ölnachfrage und setzt die Ölnotierungen weiter unter Druck.

Am Devisenmarkt hat der €uro zuletzt deutlich gegen die Öl-Währung Dollar zugelegt, gestern wurden die Währungsgewinne jedoch teilweise wieder abgegeben. Insgesamt hält sich der €uro-Dollar-Wechselkurs in den letzten Tagen aber recht stabil, so dass die Vorgaben für die Kraftstoffpreise heute nahezu unverändert ausfallen. Autofahrer können sich daher im weiteren Wochenverlauf wohl auf stabile Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen.

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