Kraftstoffpreise gaben zum Wochenstart leicht nach

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen haben zum Wochenstart erneut leicht nachgeben. Hierbei sanken die Diesel- und Benzinpreise mit im Durchschnitt gut 0,4 ct/l nahezu im gleichen Maße. Daher liegt auch der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Kraftstoffsorten SUPER und Diesel weiterhin bei knapp 22,5 Cent/Liter. Auffällig bleibt zudem die große Preisspanne zwischen den günstigsten und den teuersten Tankstellen. Mit einem Preisunterschied von bis zu 39 Cent/Liter lohnt es sich zurzeit besonders darauf zu achten wann und wo man tankt.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Dienstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,158 €uro je Liter
- Super: 1,380 €uro je Liter
- E10: 1,362 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Dienstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,039 €/l zu 1,399 €/l (+ 36 ct/l)
- Super: 1,259 €/l zu 1,649 €/l (+ 39 ct/l)
- E10: 1,239 €/l zu 1,629 €/l (+ 39 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

Zum Beginn der Woche sah es am Ölmarkt zunächst so aus als ob die Rohölpreise wieder nachgeben würden. Auf den heutigen Mittwoch kletterten die Ölnotierungen jedoch wieder, so dass es nun so aussieht als ob sich der Anstieg im weiteren Wochenverlauf fortsetzen könnte. So stand sich die europäische Leitsorte BRENT am Mittwochmorgen bei 50 Dollar/Barrel und notierte somit rund 2,1 $/b höher als gestern Morgen.

Der Grund für die Erholung der Ölpreise kommt weniger von sich ändernden Fundamentaldaten, denn das Angebot am Ölmarkt wird, trotz einer möglicherweise anstehenden Nachfragesteigerung, auch in den kommenden Monaten über der Nachfrage liegen. Vielmehr zeichnet sich hierfür die insgesamt zuversichtlichere Stimmung an den Finanz- und Aktienmärkten verantwortlich, welche auch die Ölnotierungen mit nach oben zieht. Besonders die aufgehellte Stimmung an den chinesischen Börsen, wirkte sich gestern auch weltweit positiv auf andere Handelsplätze aus, da die chinesische Regierung dem schwächeren Wirtschaftswachstum, z.B. mit Zins- und Steuersenkungen entgegenwirken will. Weil darüber hinaus auch die Wirtschaft in der Eurozone im zweiten Quartal stärker wachsen konnte als zunächst angenommen wurde, keimte am Ölmarkt gestern die Hoffnung auf eine stärker steigende Nachfrage nach Rohöl auf, was in der Folge die Rohölpreise stützte.

Am Devisenmarkt befindet sich der €uro, nach dem kurzen Satz nach oben, am heutigen Mittwoch wieder auf dem Level von Montagmorgen. Insgesamt fallen die Vorgaben für die Kraftstoffpreise somit recht neutral aus, so dass sich Autofahrer im weiteren Wochenverlauf wohl auf stabile bis leicht steigende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen können.

Zurück