Kraftstoffpreise gaben im Wochenverlauf weiter nach

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Die Diesel- und Benzinpreise an den deutschen Tankstellen haben im Wochenverlauf um weitere 0,2 bzw. 0,4 Cent/Liter abgenommen. Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Kraftstoffsorten SUPER und Diesel ist somit leicht gesunken auf nunmehr gut 22 Cent/Liter. Die Preisspanne zwischen den günstigsten und den teuersten Tankstellen ist mit bis zu 39 Cent/Liter weiterhin sehr hoch, so dass es sich zurzeit besonders lohnt darauf zu achten wann und wo man tankt.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,155 €uro je Liter
- Super: 1,377 €uro je Liter
- E10: 1,358 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,039 €/l zu 1,399 €/l (+ 36 ct/l)
- Super: 1,259 €/l zu 1,649 €/l (+ 39 ct/l)
- E10: 1,239 €/l zu 1,629 €/l (+ 39 ct/l)

Bezogen auf den statistischen Durchschnittspreis liegt der beste Zeitpunkt zum Tanken weiterhin zwischen 18 und 20 Uhr. Hierbei ist während des gesamten Tages ein kontinuierlicher Preisrückgang festzustellen, so dass um 19.00 Uhr herum die Tiefstpreise erreicht werden. Ab 20 Uhr ziehen die Kraftstoffpreise dann zumeist wieder deutlich an.

Allerdings brechen einige Tankstellen auch aus dieser Preissetzung aus. Daher kann bei der richtigen Wahl der Tankstelle auch zu anderen Zeitpunkten genauso günstig getankt werden, wie im Durchschnitt zwischen 18 und 20 Uhr. Auch gibt es zu jedem Zeitpunkt des Tages erhebliche Abweichungen zwischen den verschiedenen Tankstellen. Um bei der Vielzahl der Tankstellen die jeweils richtige Tankstelle zu finden, bietet unsere Tankstellensuche eine neutrale Unterstützung.

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

Die Stimmung am Ölmarkt bleibt weiterhin nervös, so dass sich die Rohölpreise in dieser Woche stetig hoch und runter bewegten. Auf den heutigen Freitag legte die europäische Rohöl-Leitsorte BRENT wieder um 1,5 $/b zu, nachdem sie gestern um 2,7 Dollar/Barrel nachgegeben hatte. Begründet werden kann der Anstieg hauptsächlich mit einer Gegenreaktion auf den vorherigen Preisrückgang und technischen Faktoren, denn die Nachrichtenlage fiel gestern eher preisdrückend aus. So meldete das DOE einen Anstieg der US-Öllager um insgesamt 4 Mio. Barrel und auch von den sich zuvor erholenden Finanz- und Aktienmärkten ging keine Stützung der Ölpreise aus.

Am Devisenmarkt profitierte der €uro von den zuletzt positiven Wirtschaftszahlen für den Euroraum. Dennoch kommt der Anstieg gegen Dollar vor dem Hintergrund der möglicherweise bald anstehenden Maßnahmen der EZB und der FED etwas überraschend. Langfristig sollte man sich wohl eher auf einen Rückgang des €uro gegen den Dollar einstellen. Für den heutigen Tag wirkte sich der Währungsgewinn jedoch positiv aus. Dennoch fallen die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt aufgrund der anziehenden Ölpreise in Summe schlechter aus, so dass sich Autofahrer am Wochenende wohl auf steigende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen müssen.

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