Kraftstoffpreise gaben im Wochenverlauf weiter nach

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Im Wochenverlauf gaben die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen weiter nach. Da der Preisrückgang bei den Diesel- und den Benzinpreisen jeweils bei rund 0,9 ct/l lag, befindet sich der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Kraftstoffsorten SUPER und Diesel unverändert bei über 30 Cent/Liter. Zur besten Tankzeit konnte man gestrigen Donnerstag an den günstigsten Tankstellen für 1,349 €/Liter SUPER (E5) und für 1,049 €/Liter Diesel tanken. Wer hingegen zu anderen Zeiten teure Tankstellen ansteuerte, der musste bis zu 35 Cent je Liter mehr bezahlen. Wer also beim Tanken sparen möchte, für den lohnt sich ein Blick auf unsere Umkreis- oder Routensuche um die günstigste Tankstelle in der Umgebung zu finden.

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,165 €uro je Liter
- Super: 1,467 €uro je Liter
- E10: 1,448 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,049 €/l zu 1,399 €/l (+ 35 ct/l)
- Super: 1,349 €/l zu 1,649 €/l (+ 30 ct/l)
- E10: 1,329 €/l zu 1,629 €/l (+ 30 ct/l)

Bezogen auf den statistischen Durchschnittspreis liegt der beste Zeitpunkt zum Tanken weiterhin zwischen 18 und 20 Uhr. Hierbei ist während des gesamten Tages ein kontinuierlicher Preisrückgang festzustellen, so dass um 19.00 Uhr herum die Tiefstpreise erreicht werden. Ab 20 Uhr ziehen die Kraftstoffpreise dann zumeist wieder deutlich an.

Allerdings brechen einige Tankstellen auch aus dieser Preissetzung aus. Daher kann bei der richtigen Wahl der Tankstelle auch zu anderen Zeitpunkten genauso günstig getankt werden, wie im Durchschnitt zwischen 18 und 20 Uhr. Auch gibt es zu jedem Zeitpunkt des Tages erhebliche Abweichungen zwischen den verschiedenen Tankstellen. Um bei der Vielzahl der Tankstellen die jeweils richtige Tankstelle zu finden, bietet unsere Tankstellensuche eine neutrale Unterstützung.

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

Am Rohölmarkt ging es in dieser Woche verhältnismäßig ruhig zu. Abgesehen von einer kurzen Zwischenerholung gaben die Ölpreise stetig nach, so dass in Summe in dieser Woche ein Rückgang von rund zwei Dollar je Barrel zu verzeichnen war. Von gestern auf heute Morgen veränderte sich die europäische Rohöl-Leitsorte BRENT kaum und notierte somit am Freitagmorgen weiterhin bei 49,8 Dollar/Barrel. Damit liegt BRENT in dieser Woche bereits den dritten Tag unter der psychologisch wichtigen 50-Dollar-Marke.

Leicht gestützt wurden die Ölpreise gestern von der Nachricht, dass der Atomdeal mit dem Iran in den USA noch nicht in trockenen Tüchern ist. Zurzeit plädieren viele Republikaner dafür, das Abkommen abzulehnen und die US-Handelssanktionen gegen den Iran wieder zu verhängen. Davon abgesehen ist die Stimmung am Ölmarkt jedoch klar bärisch. So liegt das derzeitige Angebot nach Einschätzung der meisten Experten um rund zwei bis drei Mio. Barrel über der Nachfrage.

Da sich auch der €uro im Wochenverlauf leicht gegen den Dollar erholen konnte, gaben die Spritpreise in dieser Woche spürbar nach. Und auch für die kommenden Tage sind die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt eher positiv ausgefallen, so dass sich Autofahrer am Wochenende wohl über stabile oder sogar weiter nachgebende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen freuen können.

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