Kraftstoffpreise gaben im Wochenverlauf leicht nach

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Im Wochenverlauf gaben die Diesel- und Benzinpreise an den deutschen Tankstellen wieder leicht nach. Während die Preise für Diesel zwischen Dienstag und Donnerstag um weitere rund 0,3 ct/l nachgaben, gingen die Benzinpreise lediglich um 0,1 Cent/Liter nach unten. Hierdurch hat sich der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den beiden Kraftstoffsorten SUPER und Diesel wieder leicht auf 20 Cent/Liter erhöht. Die Preisspanne zwischen den im Tagesverlauf günstigsten und den teuersten Spritpreisen den de heimischen Tankstellen hat sich bei gut 30 Cent/Liter stabilisiert. Zu Beginn des Monats hatte der Unterschied zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellen noch bei 43 Cent/Liter gelegen.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,127 €uro je Liter
- Super: 1,326 €uro je Liter
- E10: 1,308 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,009 €/l zu 1,319 €/l (+ 31 ct/l)
- Super: 1,209 €/l zu 1,519 €/l (+ 31 ct/l)
- E10: 1,189 €/l zu 1,499 €/l (+ 31 ct/l)

Bezogen auf den statistischen Durchschnittspreis liegt der beste Zeitpunkt zum Tanken weiterhin zwischen 18 und 20 Uhr. Hierbei ist während des gesamten Tages ein kontinuierlicher Preisrückgang festzustellen, so dass um 19.00 Uhr herum die Tiefstpreise erreicht werden. Ab 20 Uhr ziehen die Kraftstoffpreise dann zumeist wieder deutlich an.

Allerdings brechen einige Tankstellen auch aus dieser Preissetzung aus. Daher kann bei der richtigen Wahl der Tankstelle auch zu anderen Zeitpunkten genauso günstig getankt werden, wie im Durchschnitt zwischen 18 und 20 Uhr. Auch gibt es zu jedem Zeitpunkt des Tages erhebliche Abweichungen zwischen den verschiedenen Tankstellen. Um bei der Vielzahl der Tankstellen die jeweils richtige Tankstelle zu finden, bietet unsere Tankstellensuche eine neutrale Unterstützung.

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

In den letzten zwei Tagen ist die europäische Leitsorte BRENT um deutliche 1,7 Dollar je Barrel geklettert und wurde daher am Freitagmorgen bei 48,6 $/b gehandelt. Der eigentliche Anstieg fand jedoch bereits auf Donnerstag statt und auf den heutigen Freitag gaben die Rohölpreise wieder leicht nach. Generell zeigten sich die Rohölpreise in den vergangenen zwei Monaten recht stabil. Zwar zogen die Ölnotierungen Anfang Oktober spürbar an, dafür gaben sie in der Folge aber wieder ebenso deutlich nach.

Die weiterhin sehr gute Angebotslage auf dem Weltölmarkt übt einen anhaltenden Druck auf die Ölpreise aus und hält Spekulanten von Versuchen ab, die Ölnotierungen nach oben zu treiben. Allerdings rückt zurzeit das Problem der ausbleibenden Investitionen in neue Förderprojekte mehr in den Fokus der Ölmarkt-Nachrichten. Zwar ist der Ölpreisverfall des vergangenen Jahres für Verbraucher aktuell ein wahrer Glücksfall, denn sie können günstiger tanken und auch heizen. Längerfristig betrachtet könnte die aufgrund der anhaltenden Niedrigpreisphase ausbleibenden Investitionen in Ölförderprojekte aber zu einem späteren Zeitpunkt zu einem starken Anstieg der Ölpreise führen.

Daher könnten die Überlegungen der Förderländer, Ölkonzerne und Börsentrader in die Richtung gehen die Ölpreise besser in näherer Zukunft moderat steigen zu lassen anstatt später einen massiven Preissprung zu erleben. Mit einem solchen Effekt ist aber in den kommende Wochen wohl noch nicht zu rechnen, so dass man von recht konstanten Ölpreisen ausgehen kann. Auch wenn sich auch der €uro, nach seinem vorherigen Einbruch, wieder bei rund 1,10 $/€ gegen den Dollar stabilisieren konnte, fallen die Vorgaben für die Kraftstoffpreise am Wochenende etwas schlechter aus. Daher müssen sich Autofahrer wohl auf anziehende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen.

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