Kraftstoffpreise am Wochenende gesunken

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Am vergangenen Wochenende sind die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen gesunken. Der Preisunterschied zwischen den im Tagesverlauf teuersten Tankstellen und den günstigsten Angebote an den heimischen Zapfsäulen ist mit 33 Cent/Liter unterdessen auf den höchsten Stand seit April gestiegen. Es lohnt sich daher zurzeit besonders darauf zu achten wann man welche Tankstelle ansteuert. Welche Tankstelle dabei zurzeit die günstigste in Ihrer Umgebung ist, zeigt Ihnen wie gewohnt unsere Tankstellensuche.

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Montag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,075 €uro je Liter
- Super: 1,289 €uro je Liter
- E10: 1,270 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Montag wie folgt dar *:

- Diesel: 0,979 €/L zu 1,309 €/L (+ 33 ct/L)
- Super: 1,199 €/L zu 1,529 €/L (+ 33 ct/L)
- E10: 1,179 €/L zu 1,509 €/L (+ 33 ct/L)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

Zum Start der neuen Handelswoche haben sich die Ölpreise kräftig bewegt, weil mal wieder Spekulationen über eine mögliche Förderbegrenzung der OPEC und Russlands befeuert wurden. So hatten sich der russische und der saudische Energieminister gestern am Rande des G20-Gipfels getroffen um über den Ölmarkt zu sprechen. Dieses Treffen sorgte dafür, dass Börsenhändler die Ölpreise nach oben trieben, weil sie darauf spekulierten, dass sich die beiden Öl-Schwergewichte beim Thema Förderbegrenzung einigen könnten. Doch dies stellte sich als Fehleinschätzung heraus. Zwar wollen die beiden Länder ab Oktober eine gemeinsame Arbeitsgruppe gründen, einer Förderbegrenzung wurde jedoch eine klare Absage erteilt. Besonders der saudische Energieminister bekräftigte, dass Saudi-Arabien seiner Linie treu bleiben will und keinen Grund für eine bedeutende Intervention auf dem Ölmarkt sieht.

Dennoch kletterten die beiden Rohöl-Leitsorten BRENT und WTI auf den heutigen Dienstag jeweils um einen knappen Dollar je Barrel. Die europäische Ölsorte BRENT notierte somit am Dienstagmorgen bei 47,8 Dollar/Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 45,4 Dollar/Barrel gehandelt. Weiterhin erwarten viel Marktbeobachter nach dem stark spekulationsgetriebenen Preisanstieg im Augst, eine Preiskorrektur am Ölmarkt. So rechnen viele Analysten im September mit sinkenden Ölpreisen, weil der Weltölmarkt weiterhin überversorgt ist und viele OPEC-Länder ihre Ölförderung zuletzt noch ausgeweitet haben oder weitere Fördererhöhungen planen.

Die Vorgaben für die Entwicklung der Kraftstoffpreise fallen jedoch vorerst weniger verbraucherfreundlich aus. Autofahrer sollten sich daher im weiteren Wochenverlauf auf steigende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen.

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