Benzinpreise zum Wochenstart gesunken

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen haben zum Wochenstart leicht nachgegeben. Hierbei sanken die Diesel- und Benzinpreise im Durchschnitt um 0,3 bzw. 0,2 Cent/Liter, so dass der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Kraftstoffsorten SUPER und Diesel weiterhin bei knapp 20 Cent/Liter liegt. Die Preisspanne zwischen den im Tagesverlauf günstigsten und den teuersten Spritpreisen beträgt aktuell bis zu 32 Cent/Liter. Man sollte daher darauf achten wann und wo man tankt.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Dienstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,162 €uro je Liter
- Super: 1,360 €uro je Liter
- E10: 1,342 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Dienstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,019 €/l zu 1,339 €/l (+ 32 ct/l)
- Super: 1,239 €/l zu 1,539 €/l (+ 30 ct/l)
- E10: 1,219 €/l zu 1,519 €/l (+ 30 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Ölpreise - Entwicklungen am Ölmarkt

Am Ölmarkt fielen die vergangenen zwei Handelstage sehr ruhig aus. Nach wie vor belasten das hohe Angebot und die gleichzeitig verhaltene Nachfrage die Preise auf dem Weltölmarkt . In den USA ist zwar seit Wochen ein Rückgang der Ölbohrungen feststellbar, so dass dort inzwischen die niedrigsten Bohraktivitäten seit Juni 2010 zu verzeichnen sind, allerdings wirkt sich dies kaum auf die Förderleistung aus und auch die US-Öllagerbestände befinden sich weiterhin auf Rekordhoch. So verkündete das American Petroleum Institute (API) gestern einen erneuten Aufbau der US-Rohölvorräte um massive 6,3 Mio. Barrel. Zwar gingen die Bestände der Ölprodukte zurück, dennoch war in Summe ein überraschend deutlicher US-Öllageraufbau von 2,6 Mio. Barrel zu verzeichnen.

Die meisten Institutionen und Analysten gehen derzeit von anhaltend niedrigen Ölpreisen aus. Gleichzeitig beklagen fast alle Experten aber auch, dass durch die extrem niedrigen Ölpreise zurzeit wichtige Investitionen der Ölindustrie ausbleiben. So warnt z.B. die Internationale Energieagentur davor, dass durch die ausbleibenden Investitionen, die Ölpreise in Zukunft einen heftigen Preisanstieg erfahren könnten. Dies sieht auch die OPEC so und geht sogar davon aus, dass die Ölpreise schneller anziehen werden als es viele Experten erwarten. Zwischen Montag- und Mittwochmorgen war jedoch ein weiterer Rückgang der Rohölpreise um knapp 0,6 $/b zu verzeichnen, so dass BRENT heute Morgen bei 47,3 Dollar/Barrel gehandelt wurde.

Am Devisenmarkt konnte sich der €uro auf niedrigem Niveau gegen den Dollar stabilisieren und notiert somit weiterhin auf einem der niedrigsten Stände der vergangenen zwölf Jahre. Insgesamt fallen die Vorgaben für die Kraftstoffpreise recht neutral aus, so dass sich Autofahrer im weiteren Wochenverlauf wohl auf stabile Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen können.

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