Benzinpreise zogen spürbar an

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Zum Wochenstart haben besonders die Benzinpreise an den deutschen Tankstellen wieder spürbar zugelegt. So kletterten die durchschnittlichen Benzinpreise im Vergleich zu Sonntag um knapp 0,8 Cent/Liter. Die gemittelten Dieselpreise wiesen hingegen lediglich einen Anstieg von gut 0,1 ct/l auf. Damit erhöhten sich die bereits auf einem sehr hohen Level befindlichen Benzinpreise weiter und der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Kraftstoffsorten SUPER und Diesel ist auf rund 23,5 Cent/Liter geklettert.

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Dienstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,259 €uro je Liter
- Super: 1,494 €uro je Liter
- E10: 1,476 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Dienstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,149 €/l zu 1,429 €/l (+ 28 ct/l)
- Super: 1,389 €/l zu 1,659 €/l (+ 27 ct/l)
- E10: 1,369 €/l zu 1,639 €/l (+ 27 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Zum Start der Woche hat sich die europäische Leitsorte BRENT kaum verändert. Am Montag gab sie um einen halben Dollar je Barrel nach und am Dienstag legte BRENT wieder um 0,3 $/b zu. Somit stand BRENT am Mittwochmorgen wenig verändert bei 65,1 Dollar/Barrel. Überraschend gute Nachrichten kamen jedoch vom Devisenmarkt. Hier konnte der €uro, trotz der griechischen Schudenkrise, deutlich gegen den Dollar zulegen.

Die Gemeinschaftswährung profitierte von einem gestiegenen EU-Verbraucherpreisindex und von einer geringen Arbeitslosenquote in Deutschland. Zudem zog die Inflationsrate im Euroraum zuletzt an und mindert somit die Deflationssorgen der EZB. Bedingt durch die Währungsgewinne fallen die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt in Summe verbraucherfreundlich aus. Daher können sich Autofahrer, nach den zuletzt gestiegenen Spritpreisen, im Wochenverlauf wohl über sinkende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen freuen.

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