Benzinpreise und Dieselpreise immer teurer | Aktuelle Benzin- und Diesel-News vom 12.07.2021

um 10:27 Uhr von Akif Sahin

Benzinpreise - Entwicklung

Die Benzinpreise und Dieselpreise sind erneut teurer geworden, obwohl zwischendurch günstigere Preise möglich gewesen wären. Doch mit dem weiteren Start der Sommerferien in einigen Bundesländern haben die Spritpreise an den Tankstellen noch einmal zugelegt und notieren erneut auf einem Mehr-Jahres-Hoch. Montag früh kostete der Liter Super (E5) 1,631 €uro und der Liter Super (E10) 1,573 €uro. Für Diesel wurden 1,413 €uro fällig. Benzin und Diesel haben sich im Vergleich zur Vorwoche noch einmal um rund 1,5 ct je Liter verteuert. Das Preisniveau ist weiterhin so hoch wie zuletzt im Jahr 2018.

Vergangene Woche wurde allerdings auch mehr Benzin und Diesel nachgefragt als in den Wochen davor. Die Sommerferien sind dabei nicht der einzige Grund. Teilweise hat sich die Agrarwirtschaft deutlich stärker mit Diesel zugedeckt, obwohl die Wetterlage aktuell keinen größeren Verbrauch vermuten lässt. Auf der anderen Seite scheinen die Deutschen ihre Fahrfreude wieder erlangt zu haben. Insbesondere an den Wochenenden ist die Fahrbereitschaft gestiegen. Viele nutzen das schöne Wetter für Ausflüge an den Strand oder Städte-Trips.

Zuletzt gab es Hoffnungen auf ein Sinken der Preise für Benzin und Diesel. Hintergrund ist der Streit im Ölkartell OPEC mit seinen Verbündeten (OPEC+). Dabei gab es zwar für wenige Tage deutlich günstigeres Öl auf dem Ölmarkt zu kaufen. Allerdings sind solche Situationen kaum Preisbildend auf dem deutschen Benzin- und Dieselmarkt. Kurzfristig und klein hielt sich der Druck auf die Benzinpreise. Auch, weil die Nachfrage deutlich und spürbar angezogen ist. Die Erwartungen für eine deutliche Steigerung dürften, blickt man auf die Entwicklungen in den USA, erfüllt werden.

Die Preise werden trotzdem steigen. Dafür gibt es neben dem Mengendruck und der Nachfragesituation auch noch die CO2-Steuer. Die wurde Anfang des Jahres eingeführt und hat deutlich dazu beigetragen, dass die Preise für Diesel und Benzin angestiegen sind. Und auch für die Zukunft verspricht die von schwarz-rot beschlossene CO2-Steuer einen Anstieg bei den Benzin- und Dieselpreisen. Im aktuellen Wahljahr versuchen die Parteien deshalb auch stärker hervorzuheben, wie sie für Entlastung der Autofahrer sorgen wollen. Es wird jedoch deutlich, dass in vielerlei Hinsicht kaum mit Entlastungen zu rechnen ist.

Wer clever sein und günstig tanken möchte, nutzt unseren Preis- und Tankstellenvergleich. So finden Sie die nächste Tankstelle und den günstigsten Dieselpreis oder Benzinpreis vor Ort. Für Urlauber und Reiselustige empfiehlt sich unser Routenplaner, mit dem man Zwischenstopps auf der Strecke zum günstigen Tanken einplanen kann. Übrigens: Rein statistisch bleibt aus unserer Sicht die beste Zeit zum günstigen Tanken zwischen 19 und 22 Uhr. Vermeiden Sie es früh morgens zu tanken. Da sind die Preise an den Zapfsäulen durchschnittlich am höchsten.

Benzinpreise - Zahlen

Günstige Benzinpreise und Dieselpreise vergleichen

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Montag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,388 €uro je Liter

- Superbenzin (E5): 1,601 €uro je Liter

- Superbenzin (E10): 1,543 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Mittwoch wie folgt dar *:

- Diesel: 1,259 €/l zu 1,759 €/l (+ 50 ct/l)

- Super (E5): 1,479 €/l zu 1,939 €/l (+ 46 ct/l)

- Super (E10): 1,419 €/l zu 1,879 €/l (+ 46 ct/l)

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen, an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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