Benzinpreise teurer – Spritpreise steigen stark | Aktuelle Benzin- und Diesel-News vom 11.10.2021

um 10:10 Uhr von Akif Sahin

Benzinpreise - Entwicklung

Auch in der neuen Woche steigen die Benzinpreise und Dieselpreise weiter an und starten in die neue Woche mit neuen Höchstständen seit mehreren Jahren. Das hohe Preisniveau bleibt auf dem höchsten Stand seit 2012. Es ist ein erneutes Allzeithoch, aus Sicht von tanke-günstig. Im Vergleich zur Vorwoche haben die Kraftstoffpreise an den Tankstellen noch einmal spürbar zugelegt. Immer mehr Verbraucher erschrecken über die hohen Spritpreise an den Tankstellen. Montag früh kostete der Liter Super (E5) 1,732 €uro und der Liter Super (E10) 1,674 €uro. Für Diesel wurden 1,531 €uro fällig.

Der steilere Anstieg der Benzinpreise und Dieselpreise lässt sich sehr gut an unserem Preis-Chart erkennen. Die Tendenz nach oben hält weiter an, auch wenn es zunächst nach einer Seitwärtsbewegung ausgesehen hat. Die hohen Spritpreise haben nur bedingt mit den hohen Ölpreisen zu tun.

Vor allem lokale Faktoren haben einen starken Einfluss auf die Preisgestaltung an den Zapfsäulen. Aktuell sind weiterhin einige Raffinerien ausgefallen und werden gewartet. Hinzu kommt, dass einige wichtige Raffinerien längst nicht die volle Kapazität nutzen. Entsprechend ist das Angebot zwar hoch, aber die Nachfrage ist extrem gestiegen. Auch der Übergang zu Winterware spielt eine wichtige Rolle.

Autofahrer müssen sich auf noch teurere Preise einstellen. Das liegt zum einen an der neuen THG-Quotierung, die für eine neue Preissteigerung zum Ende des Jahres sorgen dürfte. Zum anderen aber auch an der CO2-Steuer, die ab kommenden Jahr noch einmal erhöht wird. Die von schwarz-rot beschlossene CO2-Abgabe hat die Benzinpreise bereits in diesem Jahr um rund 7 Cent je Liter verteuert.

Eine weitere Teuerung um 2,5 Cent ist schon jetzt in Aussicht. Bis ins Jahr 2025 soll die CO2-Steuer weiter angehoben werden. Die Spritpreise dürften dann um rund 14 Cent teurer sein als aktuell. Vor den Bundestagswahlen hatten die Diskussionen um die CO2-Steuer zugenommen. Bei einer neuen Regierung wird erwartet, dass die CO2-Steuer schneller und weiter angehoben wird, als bisher geplant.

Wer clever sein und günstig tanken möchte, nutzt unseren Preis- und Tankstellenvergleich. So finden Sie die nächste Tankstelle und den günstigsten Dieselpreis oder Benzinpreis vor Ort. Für Urlauber und Reiselustige empfiehlt sich unser Routenplaner, mit dem man Zwischenstopps auf der Strecke zum günstigen Tanken einplanen kann. Übrigens: Rein statistisch bleibt aus unserer Sicht die beste Zeit zum günstigen Tanken zwischen 19 und 22 Uhr. Vermeiden Sie es früh morgens zu tanken. Da sind die Preise an den Zapfsäulen durchschnittlich am höchsten.

Benzinpreise - Zahlen

Benzinpreise und Dieselpreise in ihrer Region vergleichen und den günstigsten Spritpreis finden.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,521 €uro je Liter

- Superbenzin (E5): 1,694 €uro je Liter

- Superbenzin (E10): 1,636 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

 

- Diesel: 1,389 €/l zu 1,879 €/l (+ 49 ct/l)

- Super (E5): 1,559 €/l zu 1,999 €/l (+ 44 ct/l)

- Super (E10): 1,499 €/l zu 1,999 €/l (+ 50 ct/l)

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen, an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren, um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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