Benzinpreise sinken auf Sechs-Wochen-Tief

Benzinpreise - Entwicklung

Die Pläne des Bundesumweltamtes haben Ende letzter Woche eine Mischung aus Angst, Unsicherheit und Wut bei Deutschlands Autofahrern ausgelöst. Das Amt für "Mensch und Umwelt", wie es sich selber nennt, hat zur Erreichung der deutschen Klimaziele im Verkehr die Notwendigkeit von drastischen Einschnitten beschrieben. Politische Sprecher von mehreren Parteien haben das Vorgehen des Bundesumweltamtes kritisiert und die Angaben bereits teilweise widerlegt.

Das Amt fordert in Ihrer Studie neben einem massiven Umdenken von Deutschlands Autofahrern, auch eine politische Vorgabe, die die Fahrzeugbesitzer zum umweltbewussteren Nutzung Ihrer Autos bewegen soll. Neben einer Erhöhung der Benzinpreise um 47 Cent/Liter und noch deutlicheren 70 Cent/Liter beim Dieselkraftstoff, wird die Streichung aller Privilegien von Dienstwagen genannt, und ebenso die Forderung nach der Abschaffung der Pendlerpauschale.

Wenn die Pläne des Bundesumweltamtes außer Acht gelassen werden und nur auf die aktuellen Preisbewegungen der Kraftstoffpreise geblickt wird, kann durchaus von einer verbraucherfreundlichen Entwicklung bei allen drei Kraftstoffsorten gesprochen werden. Bei der Betrachtung der Entwicklungen bestehen erneut Vorteile auf Seiten von Fahrzeugbesitzer mit Ottomotor. Diese Vorteile sind sowohl aufn die kurz-, als auch auf die mittelfristige Entwicklung der Benzinpreise bezogen.

Im Vergleich zu unseren letzten Kraftstoffpreis – News ist der gemittelte Dieselpreis um 0,4 Cent/Liter gesunken und hat ein Niveau erreicht, dass zuletzt vor vier Wochen vorhanden war. Durch die noch deutlicheren Preisrückgänge von 0,7 Cent/Liter sowohl bei der Benzinsorte Super E5, als auch Super E10, notieren die beiden Benzinsorten sogar auf dem Niveau von Ende Oktober. Die Vorgaben der internationalen Finanzmärkte sprechen tendenziell für kurzfristig steigende Kraftstoffpreise.

Die Feiertage stehen „vor der Tür“ und auch in der Vorweihnachtszeit raten wir darauf zu achten, welche Tankstelle angesteuert wird. Innerhalb eines 10 Kilometer-Radius kommt es in Städten zumeist zu Preisdifferenzen von 10 Cent/Liter, wenn man aber eine längere Strecke über die Autobahn fährt, so kann man mit einem 2-km-Umweg bereits bis zu 30 Cent/Liter sparen. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,245 €uro je Liter
- Super: 1,389 €uro je Liter
- E10: 1,367 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,159 €/l zu 1,569 €/l (+ 41 ct/l)
- Super: 1,299 €/l zu 1,699 €/l (+ 40 ct/l)
- E10: 1,279 €/l zu 1,679 €/l (+ 40 ct/l)

 

 


* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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