Benzinpreise im Wochenverlauf weiter geklettert

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Im Verlauf der aktuellen Woche haben die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen weiter angezogen. Insgesamt sind die durchschnittlichen Diesel- und Benzinpreise im Monat Februar um rund 6 Cent/Liter gestiegen. Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den beiden Kraftstoffsorten DIESEL und SUPER liegt weiterhin bei knapp 16 Cent je Liter. Zur besten Tankzeit konnte man gestrigen Donnerstag an den günstigsten Tankstellen für 1,249 €/Liter SUPER (E5) und für 1,089 €/Liter Diesel tanken. Wer hingegen zu anderen Zeiten teure Tankstellen ansteuerte, der musste bis zu 24 Cent je Liter mehr bezahlen. Wer also von den günstigen Benzinpreisen profitieren möchte, der sollte einen Blick auf unsere Umkreis- oder Routensuche werfen.

Am Rohölmarkt ging es auch in dieser Woche weiter turbulent zu. Zwar hat sich an der Überversorgung des Welölmarktes nichts geändert und auch sonst gab es keine real preistreibenden Meldungen, dennoch zogen die Rohölpreise auch in dieser Woche weiter an. Der Grund hierfür liegt in den aktuellen Spekulationen am Rohölmarkt. Viele Börsenakteure springen derzeit auf den steigenden Preistrend auf und treiben hierdruch die Preise weiter nach oben. Bei dieser spekulationsgetriebenen Preisrallye spielen eigentlich eher preisdrückenden Fundamentaldaten kaum noch eine Rolle, so dass die erneut auf ein Rekordniveau gestiegenen US-Rohöllager und auch die weitere Absenkung der ÖL-Exportpreise wichtiger OPEC-Länder fast keine Beachtung fanden.

Daher legte die europäische Leitsorte BRENT auf den heutigen Freitag um 5,1 $/b zu und wurde am Morgen mit 60,2 Dollar/Barrel das erste Mal in diesem Jahr wieder über der 60-Dollar-Marke gehandelt. Etwas Preisdrückend wirkte zum Wochenschluss der gegen den Dollar verbesserte €urokurs. Da der Rohölmarkt den Währungseinfluss jedoch überlagert, sollten sich Autofahrer am Wochenende wohl auf weiter steigende Diesel- und Benzinpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen.

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,194 €uro je Liter
- Super: 1,351 €uro je Liter
- E10: 1,333 €uro je Liter


Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,089 €/l zu 1,329 €/l (+ 24 ct/l)
- Super: 1,249 €/l zu 1,469 €/l (+ 22 ct/l)
- E10: 1,229 €/l zu 1,449 €/l (+ 22 ct/l)


Bezogen auf den statistischen Durchschnittspreis liegt der beste Zeitpunkt zum Tanken weiterhin zwischen 18 und 20 Uhr. Hierbei ist während des gesamten Tages ein kontinuierlicher Preisrückgang festzustellen, so dass um 19.00 Uhr herum die Tiefstpreise erreicht werden. Ab 20 Uhr ziehen die Kraftstoffpreise dann zumeist wieder deutlich an.

Allerdings brechen einige Tankstellen auch aus dieser Preissetzung aus. Daher kann bei der richtigen Wahl der Tankstelle auch zu anderen Zeitpunkten genauso günstig getankt werden, wie im Durchschnitt zwischen 18 und 20 Uhr. Auch gibt es zu jedem Zeitpunkt des Tages erhebliche Abweichungen zwischen den verschiedenen Tankstellen. Um bei der Vielzahl der Tankstellen die jeweils richtige Tankstelle zu finden, bietet unsere Tankstellensuche eine neutrale Unterstützung.


* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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