Benzinpreise gaben erneut leicht nach

Benzinpreise - Entwicklung

Nachdem die Spritpreise am vergangenen Montag auf den höchsten Stand seit Oktober 2014 gestiegen waren, haben die Benzinpreise im gesamten Wochenverlauf nachgegeben. Die Preise für Diesel zogen hingegen in der zweiten Wochenhälfte schon wieder an. Wie so häufig ist auch in dieser Woche wieder die Entwicklung der Benzinpreise etwas träge, während die Dieselpreise sehr schnell den Vorgaben vom Rohölmarkt folgen.

Am Weltölmarkt legten die Preise in dieser Woche wieder zu, nachdem es zum Wochenstart noch nach einem Rückgang der Ölpreise ausgesehen hatte. Weiterhin signalisieren Saudi-Arabien und Russland zwar ihre Bereitschaft die aktuell laufende Förderkürzung wichtiger Ölförderländer zu lockern, doch wie stark die Ölförderung im Rahmen dessen angehoben werden könnte bleibt offen.

Aktuell gehen die meisten Marktbeobachter jedoch davon aus, dass sich das Ölkartell und Russland nicht zu einem übermäßigen Anstieg der Ölförderung hinreißen lassen werden. Das Ziel der OPEC sind nicht deutlich sinkende Ölpreise sondern lediglich den jüngsten Höhenflug der Ölpreise einzugrenzen, um die globale Konjunktur nicht zu belasten. Eine Stabilisierung der Ölpreise sollte für das Ölkartell aktuell jedoch verkraftbar sein, denn im vergangenen Jahr hatte die OPEC lediglich mit Ölpreisen von 60 bis 70 Dollar/Barrel gerechnet, welches zuletzt deutlich überschritten wurde.

Genau wie bei einer Heizölbestellung können sich Autofahrer nach den kräftigen Preisanstiegen der vergangenen Woche, in den Sommermonaten tendenziell auf stabile Kraftstoffpreise an den heimischen Zapfsäulen einstellen. Wer beim Tanken jedoch sparen möchte, der hat dies auch unabhängig von den Preisentwicklungen am globalen Ölmarkt, selber in der Hand.

Steuert man die richtige Tankstelle in einem Umkreis von 10 Kilometern an, so kann man zur gleichen Uhrzeit häufig bis zu 15 Cent/Liter bzw. gut zehn Prozent sparen. Und wenn man bei einer längeren Reise einen 2-Kilometern-Umweg runter von der Autobahn in Kauf nimmt, so beträgt die Ersparnis nicht selten bis zu 30 Cent/Liter, was rund 25 Prozent entspricht. Welche Tankstelle aktuell die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist zeigt Ihnen stets ein Blick auf unseren Benzinpreisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,339 €uro je Liter
- Super: 1,515 €uro je Liter
- E10: 1,493 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,189 €/l zu 1,569 €/l (+ 38 ct/l)
- Super: 1,379 €/l zu 1,689 €/l (+ 31 ct/l)
- E10: 1,359 €/l zu 1,669 €/l (+ 31 ct/l)

 


* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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