Benzinpreise etwas teurer – Spritpreise leicht im Aufwind | Aktuelle Benzin- und Diesel-News vom 15.11.2021

um 10:50 Uhr von Akif Sahin

Benzinpreise - Entwicklung

Die Benzinpreise und Dieselpreise bewegen sich zu Anfang dieser Woche wieder spürbar nach oben und notieren jetzt erneut auf einem neuen Mehr-Jahres-Hoch. Montag früh kostete der Liter Super (E5) 1,786 €uro und der Liter Super (E10) 1,727 €uro. Für Diesel wurden 1,593 €uro fällig. Im Vergleich zur Vorwoche sind die Preise damit nur minimal erhöht. Die Preisentwicklung geschieht dabei trotz fallender Ölpreise.

Im neuen Jahr müssen Autofahrer mit deutlichen Aufschlägen bei den Spritpreisen rechnen. Zum einen setzt die Erhöhung der CO₂-Steuer ein, zum anderen dürfte der Klimapakt zu einer zusätzlichen und ungeplanten Verteuerung der Spritpreise führen. Trotz dieser voraussehbaren Entwicklung dürften Pendler dennoch weiterhin auf das Auto setzen. Darauf macht auch eine für das Jahr 2020 durchgeführte Befragung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) aufmerksam.

68 % aller Erwerbstätigen fuhren 2020 laut Destatis mit dem Auto zur Arbeit. Angesichts der hohen Spritpreise dürfte sich in 2021 diese Zahl etwas nach unten entwickeln, allerdings beharren die Deutschen auf dem Auto als Verkehrsmittel Nr. 1, um zur Arbeit zu fahren. Das wird deutlich, wenn man auch betrachtet, dass die Anfahrtswege zur Arbeit häufig sogar sehr kurz sind. Alternative Verkehrsmittel bleiben selbst bei kürzeren Anfahrtswegen unbeliebt.

Die hohen Ölpreise, lokale Faktoren wie Mengendruck, die Nachfragesituation und Umstellungen auf Winterdiesel und Benzin haben beim Benzinpreis und Dieselpreis zu einem zusätzlichen Preisschub geführt. Mittlerweile scheinen sich die Spritpreise auf das hohe Niveau eingependelt zu haben. Aufgrund der CO₂-Steuer müssen Autofahrer mit noch teureren Benzin- und Dieselpreisen rechnen. Das liegt zum einen an der neuen THG-Quotierung, die für eine neue Preissteigerung zum Ende des Jahres sorgen dürfte.

Wer clever sein und günstig tanken möchte, nutzt unseren Preis- und Tankstellenvergleich. So finden Sie die nächste Tankstelle und den günstigsten Dieselpreis oder Benzinpreis vor Ort. Für Urlauber und Reiselustige empfiehlt sich unser Routenplaner, mit dem man Zwischenstopps auf der Strecke zum günstigen Tanken einplanen kann. Übrigens: Rein statistisch bleibt aus unserer Sicht die beste Zeit zum günstigen Tanken zwischen 19 und 22 Uhr. Vermeiden Sie es früh morgens zu tanken. Da sind die Preise an den Zapfsäulen durchschnittlich am höchsten.

Benzinpreise - Zahlen

Benzinpreise und Dieselpreise in ihrer Region vergleichen und die günstigsten Spritpreise finden.

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,571 €uro je Liter

- Superbenzin (E5): 1,757 €uro je Liter

- Superbenzin (E10): 1,698 €uro je Liter

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

 

- Diesel: 1,399 €/l zu 1,889 €/l (+ 49 ct/l)

- Super (E5): 1,609 €/l zu 2,079 €/l (+ 47 ct/l)

- Super (E10): 1,549 €/l zu 1,959 €/l (+ 41 ct/l)

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen, an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren, um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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