Benzinpreise brachen im Wochenverlauf ein

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Der Abwärtstrend der Kraftstoffpreise blieb entsprechend den preisdrückenden Vorgaben vom Rohölmarkt im Verlauf der aktuellen Wochen intakt. Nach den deutlichen Preisrückgängen der vorherigen Tagen gaben besonders die Benzinpreise zwischen Dienstag und Donnerstag weiter deutlich nach. So sanken die Benzinpreise in diesem Zeitraum um rund 1,9 ct/l im bundesweiten Durchschnitt. Auch die Dieselpreise gaben mit gut 1,0 ct/l weiter nach. Da der Rückgang jedoch nicht so deutlich ausfiel wie bei den Benzinpreisen ist der durchschnittliche Preisabstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten DIESEL und SUPER auf knapp 19,5 Cent je Liter gesunken.

Nach der scheinbar unaufhaltsame Talfahrt der Rohölpreise wurde der weitere Preisverfall auf den heutigen Freitag zunächst einmal gestoppt. Diese massive Gegenbewegung führte dazu, dass sich die Rohölnotierungen von den erheblichen Verlusten der Woche erholten. Die europäische Leitsorte BRENT kletterte daraufhin um erhebliche 3,4 $/b und notierte am Morgen bei 86,4 Dollar je Barrel. Der heutige massive Preisanstieg muss jedoch keine Abkehr vom langfristigen Abwärtstrend bedeuten. Denn die Angebotslage am Weltölmarkt bleibt weiterhin sehr gut und eine Kürzung der Ölfördermengen durch die OPEC ist derzeit nicht zu befürchten. Darüberhinaus sorgt die weltweit schwächelnde Konjunktur für eine geringere Nachfrage, so dass der Ölweltmarkt überversorgt bleibt. Es scheint daher nicht unrealistisch, dass die Ölpreise in der nächsten Handelswoche wieder fallen werden. Da sich der €uro zurzeit recht stabil zeigt, können sich Autofahrer tendenziell auf weiter sinkende Diesel- und Benzinpreise an den deutschen Zapfsäulen freuen. Allerdings steht nach den erheblichen Preisrückgängen der vergangenen Tage nun erstmal das Wochenende vor der Tür. Es kann sich daher lohnen den Wagen besser heute noch voll zutanken.

 

Bezogen auf den statistischen Durchschnittspreis liegt der beste Zeitpunkt zum Tanken weiterhin zwischen 18 und 20 Uhr. Hierbei ist während des gesamten Tages ein kontinuierlicher Preisrückgang festzustellen, so dass um 19.00 Uhr herum die Tiefstpreise erreicht werden. Ab 20 Uhr ziehen die Kraftstoffpreise dann zumeist wieder deutlich an.

Allerdings brechen einige Tankstellen auch aus dieser Preissetzung aus. Daher kann bei der richtigen Wahl der Tankstelle auch zu anderen Zeitpunkten genauso günstig getankt werden, wie im Durchschnitt zwischen 18 und 20 Uhr. Auch gibt es zu jedem Zeitpunkt des Tages erhebliche Abweichungen zwischen den verschiedenen Tankstellen. Um bei der Vielzahl der Tankstellen die jeweils richtige Tankstelle zu finden, bietet unsere Tankstellensuche eine neutrale Unterstützung.

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Donnerstag je nach Kraftstoffsorte bei:

- Diesel: 1,326 €uro je Liter
- Super: 1,520 €uro je Liter
- E10: 1,480 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Donnerstag wie folgt dar *:

- Diesel: 1,209 €/l zu 1,449 €/l (+ 24 ct/l)
- Super: 1,379 €/l zu 1,639 €/l (+ 26 ct/l)
- E10: 1,339 €/l zu 1,599 €/l (+ 26 ct/l)

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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