Benzin- und Dieselpreise zogen am Wochenende an

Entwicklung der Diesel- und Benzinpreise

Über das Wochenende sind die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen deutlich gestiegen. Besonders Diesel kletterte zwischen Donnerstag und Sonntag um knapp einen Cent je Liter. Die heutigen Vorgaben vom Rohölweltmarkt lassen einen Rückgang der Benzinpreise erwarten. So gaben die Notierungen für ein Barrel BRENT über das Wochenende um gut einen halben Dollar nach. Dementgegen wirkt derzeit weiterhin der Devisenmarkt, von dem aus auch in nächster Zukunft preissteigernde Impulse zu erwarten sind. Aufgrund der neuen geldpolitischen Vorgehensweise der US-Notenbank FED ist der Dollar zurzeit stark und setzt den €uro unter Druck. Dennoch sollten die schwächeren Notierungen vom Rohölmarkt dafür sorgen, dass sich die tendenzielle Seitwärtsbewegung der Benzinpreise weiterhin fortsetzt. Autofahrer dürfen somit in den nächsten Tagen eher auf leicht sinkende Preise an den deutschen Zapfsäulen hoffen.

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:


- Diesel: 1,384 €uro je Liter
- Super: 1,533 €uro je Liter
- E10: 1,493 €uro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:


- Diesel: 1,279 €/l zu 1,499 €/l (+ 22 ct/l)
- Super: 1,429 €/l zu 1,649 €/l (+ 22 ct/l)
- E10: 1,389 €/l zu 1,609 €/l (+ 22 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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