Benzin- und Dieselpreise weiter im Sinkflug | Aktuelle Benzin- und Diesel-News vom 14.09.2020

um 09:47 Uhr von Benjamin Stelse

Benzinpreise - Entwicklung

Nachdem die heimischen Spritpreise bereits im Frühjahr von der damaligen Entwicklung am Rohölmarkt profitieren konnten, führt der aktuelle Abwärtstrend der Rohölpreise erneut zu deutlich sinkenden Diesel- und Benzinpreisen. Auf Wochensicht war der Preis der für Europa relevanten Nordseesorte Brent von 46 auf rund 40 Dollar je Barrel (159 Liter) gesunken. Da die Preise an den deutschen Zapfsäulen im Wesentlichen von der Entwicklung am Ölmarkt beeinflusst wird, haben auch die Benzin- und Dieselpreise deutlich nachgegeben.

Die Entwicklung der Spritpreise setzen mit den aktuellen Preisrückgängen den Abwärtstrend der letzten Wochen weiter fort. Auch wenn die Entwicklung aller drei Kraftstoffsorten tendenziell in die gleiche Richtung zeigen, so muss dennoch zwischen den Spritpreisen differenziert werden. Während die Preise beider Benzin-Sorten auf Wochensicht die vierte Woche in Folge nachgaben, kommt es beim gemittelte Dieselpreis bereits die siebte Woche nacheinander zu rückläufigen Preisen.

Doch nicht nur in der Kontinuität ist zwischen den Spritsorten zu unterscheiden. Innerhalb der letzten sechs Wochen sind die Preise der beiden Benzinsorten auch aufgrund einer zwischenzeitlichen Aufwärtsbewegung um 1,7 Cent/Liter auf aktuell 1,234 €uro/Liter (Super E10) bzw. 1,272 €uro/Liter (Super E5) gefallen, wohingegen der Dieselpreis im gleichen Zeitraum mit vier Cent/Liter mehr als doppelt so stark auf zuletzt 1,042 Cent/Liter gesunken ist.

Autofahrer können sich aufgrund der nahezu ungebremsten Abwärtsbewegung aller drei Spritsorten über Preise auf Niedrigpreis-Niveau freuen. Für vergleichbare Benzinpreise, sowohl bei der Sorte Super E5 als auch bei Super E10, mussten wir in unseren Statistiken bis Mitte Juni zurückgehen. Die Auswir- kungen des Abwärtstrends sind jedoch noch deutlicher beim Dieselpreis zu erkennen, da hier ein vergleich- barer Preis vor genau vier Monaten vorhanden war.

Trotz weiterhin rückläufiger Spritpreise, bleibt statistisch gesehen die beste Uhrzeit, um billig zu tanken zwischen 20:00 und 22:00 Uhr. Kurz davor erhöhen viele Gesellschaften die Preise jedoch, weil viele Verbraucher noch nicht mitbekommen haben, dass sich die günstigste Uhrzeit zum Tanken, seit einigen Monaten nach hinten verschoben hat. Nach 22:00 Uhr ziehen die Spritpreise dann jedoch wieder kräftig an. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Preisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

 

- Diesel: 1,042 €uro je Liter
- Super: 1,272 €uro je Liter
- E10: 1,234 €uro je Liter

 

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

 

- Diesel: 0,939 €/l zu 1,399 €/l (+ 46 ct/l)
- Super: 1,169 €/l zu 1,599 €/l (+ 43 ct/l)
- E10: 1,129 €/l zu 1,559 €/l (+ 43 ct/l)

 

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen, an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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