Benzin- und Dieselpreise steigen deutlich

Benzinpreise - Entwicklung

Mit Blick auf die Preisentwicklung der Benzin- und Dieselpreise in den zurückliegenden Wochen und Monaten fällt auf, dass die Preise im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Preisschwankungen unterlagen. Zurückzuführen sind die Preisschwankungen in der ersten Jahreshälfte auf gleich mehrere marktrelevante Meldungen, die die Preisentwicklung der drei Spritsorten entscheidend beeinflusst hat. Nur die wenigsten Marktteilnehmer haben wohl zu Jahres- beginn mit solch einem Preisverlauf gerechnet.

Während sich die Preisspanne der beiden Benzinpreise in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 mit 0,54 Cent/Liter bzw. 0,83 Cent/Liter beim gemittelten Dieselpreis berechtigterweise noch als übersichtlich bezeichnen ließen und sich alle drei Spritsorten über Monate in einem Seitwärtstrend befanden, hat sich die verhältnismäßig ruhige Lage am heimischen Kraftstoffmarkt in diesem Jahr deutlich gewandelt.

Nachdem die Werte aller Spritsorten direkt zu Jahresbeginn das höchste Niveau des Jahres 2020 erreichten, folgte bis Ende April ein regelrechter Verfall der Diesel- und Benzinpreise. Die heimischen Kraftstoffpreise haben sich hierbei an der Entwicklung der Rohölpreise orientiert, die in diesem Zeitraum ebenfalls nur den Weg nach unten kannten. Auch wenn sich sowohl die Lage am Rohölmarkt, als auch an den inländischen Zapfsäulen seit Anfang Mai merklich stilisiert hat, sind die Spritpreise weiterhin weit von den „Vorkrisenpreisen“ entfernt.

Auch wenn sich die Benzin- und Dieselpreise seit rund fünf Wochen in einer tendenziellen Seitwärtsbewegung befinden und die Preisschwankungen nur innerhalb eines recht schmalen Preiskorridors stattfanden, wird dieser Trend durch die aktuelle Preissteigerung abrupt unterbrochen. Denn am gestrigen Sonntag kam es bei allen drei Spritsorten mit einem Plus von 1,2 Cent/Liter zu der deutlichsten Preissteigerung der letzten vier Wochen. Am Morgen notierte der gemittelter Dieselpreis bei 1,097 €uro/Liter, Super E10 bei 1,259 €uro/Liter und Super E10 bei 1,297 €uro/Liter.

Statistisch gesehen bleibt die beste Uhrzeit um billig zu tanken zwischen 20:00 und 22:00 Uhr. Kurz davor erhöhen viele Gesellschaften die Preise jedoch, weil viele Verbraucher noch nicht mitbekommen haben, dass sich die günstigste Uhrzeit zum Tanken, seit einigen Monaten nach hinten verschoben hat. Nach 22:00 Uhr ziehen die Spritpreise dann jedoch wieder kräftig an. Welche Tankstelle zu jeder Uhrzeit die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe ist, zeigt Ihnen wie gewohnt ein Blick auf unseren Preisvergleich.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

 

- Diesel: 1,097 €uro je Liter
- Super: 1,297 €uro je Liter
- E10: 1,259 €uro je Liter

 

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

 

- Diesel: 0,979 €/l zu 1,409 €/l (+ 43 ct/l)
- Super: 1,169 €/l zu 1,559 €/l (+ 43 ct/l)
- E10: 1,139 €/l zu 1,559 €/l (+ 42 ct/l)

 

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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