Benzin- und Diesel-Preise steigen wieder

Benzinpreise - Entwicklung

Die Woche beginnt mal wieder mit einer Preissteigerung. Im bundesweiten Durchschnitt haben sich die Diesel- und Benzinpreise leicht erhöht. Das hatten wir bereits auf die Verbraucher zukommen sehen, da die Importpreise für Mineralölerzeugnisse von April bis Mai um rund 8,1 % gestiegen sind und die Preissteigerungen zeitverzögert seit Juni auch bei uns ankommen. Unser Preischart zeigt das sehr deutlich. Die kontinuierliche Zunahme der Kraftstoffpreise seit Anfang Mai ist nicht zu leugnen. Die erhöhten Importpreise lassen auch bei uns die Kraftstoffpreise steigen.

Trotzdem bleiben die Preise für Diesel und Benzin weiterhin relativ günstig. Davon profitieren jedoch nicht nur Autofahrer, die pendeln oder in den Urlaub fahren. Erste statistische Daten aus Landesämtern lassen den Schluss nahe, dass die günstigen Kraftstoffpreise und Heizölpreise einen positiven Effekt auf die Inflation haben. Die Teuerungsraten fallen in den Bundesländern günstig aus. In Sachsen-Anhalt hat die Landesbehörde sogar ausgemacht, dass die Teuerungsrate um rund die Hälfte höher ausgefallen wäre, wenn die Kraftstoffpreise und Heizölpreise nicht so niedrig gewesen wären.

Auf dem globalen Ölmarkt zeichnet sich aktuell ein nicht einheitliches Bild wieder. Die Ölpreise haben zuletzt nachgegeben, was einerseits der Corona-Pandemie und vor allem den ungewissen Ausgang für die USA geschuldet ist. Zum anderen werden die Fördermengen von einzelnen OPEC+ Staaten voraussichtlich erhöht. Da die Nachfrage gerade sehr gering ist sorgen solche Meldungen für Spekulationen, was den Ölpreis insgesamt günstiger werden lässt.

Keine Frage: niedrige Ölpreise sorgen auch für niedrige Benzin- und Dieselpreise. Doch bis diese Preise bei uns ankommen kann es immer noch dauern. Solange dürften die Preise voraussichtlich weiter steigen. Tanke-Günstig Kunden müssen sich jedoch kaum Sorgen machen. Zwar sind die Preise im Juli schon teurer als im Juni 2020, doch die die Spritpreise liegen weiterhin auf einem niedrigen Niveau.

Wer weiterhin günstig und clever tanken möchte, sollte unseren Preisvergleich mit den aktuellsten Daten nutzen und die günstige Tankstelle in seinem Umkreis aufsuchen. Für Urlauber empfiehlt sich unser tanke-günstig Routenplaner, bei dem man Zwischenstopps auf der Strecke zum günstigen Tanken einplanen kann. Übrigens: Rein statistisch ist die beste Zeit zum günstigen Tanken zwischen 20 und 22 Uhr.

Benzinpreise - Zahlen

billiger tanken

 

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

 

 

- Diesel: 1,138 €uro je Liter
- Super: 1,344 €uro je Liter
- E10: 1,341 €uro je Liter

 

 

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

 

 

- Diesel: 0,979 €/l zu 1,149 €/l (+ 17 ct/l)
- Super: 1,159 €/l zu 1,589 €/l (+ 43 ct/l)
- E10: 1,139 €/l zu 1,559 €/l (+ 42 ct/l)

 

 

 

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

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